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Tip: „Was hier abläuft, ist durchdachte Provokation“

30. Januar 2010

Blogger avenarius hat sich die Mühe gemacht, das Index-Interview mit Gábor Vona zu übersetzen. Ich kann Euch die Lektüre nur wärmstens empfehlen:

[Dieses Interview ist am 30. Juni 2009 in der Internetzeitung index.hu erschienen. Obwohl es ein halbes Jahr alt ist, haben sich die Standpunkte und Ansichten der Partei Jobbik und die ihres Vorsitzenden Gábor Vona nicht geändert. Ich enthalte mich jeden Kommentars, Gedanken zum Gesagten wird sich ohnehin jeder selber machen. Eventuelle sprachliche Eigenartigkeiten entstammen nicht der schlechten Übersetzung, sondern ganz im Gegenteil, der guten.]

Fünfzehn Prozent der Wahlteilnehmer haben im Juni bei den EU-Wahlen für die Partei Jobbik gestimmt. Die Partei hat sich in Ungarn somit als politische Kraft etabliert. Der Vorsitzende der Jobbik, Gábor Vona, sprach über das Programm der Partei, über „Zigeunerkriminalität“, über Landwirtschaft, multinationale Unternehmen, Familienwirtschaften, Schwule, Juden und den Turul-Vogel [ein Fabelwesen der ungarischen Mythologie].

index.hu: „Ungarn gehört den Ungarn“, meint die Partei Jobbik. Wer sind nun die Ungarn, und wem gehört Ungarn nicht?

Vona: Dieser Spruch mag diskriminierend klingen, ich denke aber, dass er eher Aufnahmebereitschaft, Offenheit symbolisiert. Jeder, für den diese Land nicht eine Räuberhöhle oder ein Arbeitslager ist, aus dem man möglichst viel Profit pumpen kann, sondern für den es seine Heimat darstellt, der sich mit ihm verbunden fühlt und hier sein Glück finden möchte, der nur das beste für sein Land will, darf sich mit diesem Spruch identifizieren.

Auf wenn bezieht sich der Slogan dann nicht?

V. Auf die multinationalen Unternehmen z.B. und auf die ungarische Politgarnitur, die diesen Unternehmen dient.

Sind die Zigeuner für Sie Ungarn?

V. All jene sind Ungarn, die denken, dass Ungarn ihre Heimat ist, und die Ungarn nicht für ein Land halten, das man aussaugen, ausrauben, niederbrennen muss. Heimat bedeutet, dass man für seine Heimat auch Opfer bringt.

Wie sehen diese Opfer aus?

V. Dass man arbeitet zum Beispiel.

Weiterlesen hier.

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