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Viktor Orbán in der FAZ und SZ über seine „Muskelspiele an der Donau“

14. Mai 2011

Heute mit zwei aktuellen Lesetips:

FAZ.net:

Im Gespräch: Viktor Orbán

„Stark sind Länder mit nationaler Selbstachtung“

Das neue ungarische Grundgesetz wird heftig kritisiert. Ministerpräsident Orbán erklärt im Gespräch mit der F.A.Z., wieso es die heilige Krone nennt, die manchen als Symbol für Großungarn gilt, und warum es die Familie als Lebensform hervorhebt.  (Weiterlesen hier.)

Wer sich davon wieder erholt hat, lese bei der Süddeutschen weiter, der beste und treffendste Artikel, den ich seit Langem gelesen habe:

Ungarn: Muskelspiele an der Donau

Vor einem Jahr errangen Viktor Orbàn und seine Fidesz-Partei bei den ungarischen Parlamentswahlen eine Zweidrittel-Mehrheit. Orbàn versprach damals, das ganze Land von Grund auf umzubauen. Ein Jahr später sieht es so aus, als habe er das tatsächlich geschafft. Eine Reise in den ungarischen Frühling 2011, der nicht sonderlich erbaulich wirkt. (Weiterlesen hier.)

Teil 2: Ungarn: Das Jahr eins nach der Wahl

Teil 3: Ungarn Keine Lust auf den Medienschlamm

Damit einen ganz herzlichen Glückwunsch an die EU, die sich zum argumentativen Steigbügelhalter der Orbán-Regierung gemacht hat.

Neuen Umfragen zufolge ist der Zuspruch der Wähler zur Fidesz übrigens stark gesunken. Wirklich profitiert hat davon aber nur eine Partei: Die rechtsradikale Jobbik.


Update
16.5.2011: In der SZ wird die Anekdote erzählt, daß der Journalist, der einen Bericht zu Daniel Cohn-Bendit in den staatlichen Fernsehnachrichten manipuliert hat, anschließend zum Chefredakteur der zentralen Medienredaktion befördert wurde, die die Nachrichten für alle staatlichen Medien produziert. Vor ein paar Jahren war der noch Jobbik-Kabinettsmitglied. Vorgeschichte, Details und Belege dazu, so auch der Link zum manipulierten Beitrag, in meinem Post „Viktor Orbáns Propagandaapparat“.

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  1. S.E. permalink
    15. Mai 2011 09:59

    Sehr guter Artikel von der Süddeutschen! Aber das gehört noch viel mehr thematisiert in der Presse, dass die EU ihren verdammten Job nicht macht und vor allem, dass Frau Merkel sich nicht entblödet, Orban zu loben! Bei der Frau ist wirklich Hopfen und Malz verloren. Ich schäme mich für diese politisch so unsensible Bundeskanzlerin und für die lahme EU. Für sie gibts nur Wirtschaftsdenken und Protektion, so etwas wie Geschichtsbewusstsein und Ethik gibts für die Frau anscheinend nicht. Zurück zum Artikel der Süddeutschen: Schön, wie auf die europäische Zwischenkriegszeit Bezug genommen wird. Genau daran erinnern mich nämlich die Vorgänge in Ungarn: an die Weimarer Republik in Deutschland. Und was danach kam, das wissen wir ja…

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