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Bücherverbrennungen, Paramilitärs und die rechtsextreme Polizeigewerkschaft

15. November 2011

Für den 12.11.2011 hatten ungarische Neonazis, sogenannte „Hungaristen“ landesweit Bücherverbrennungen angekündigt, so die Népszabadság (aufgegriffen und mit Hintergrundmaterial versehen von der französischen Seite  hu-lala.org).

An rund 30 Orten im Land sollte, wie auch schon im letzten Jahr, eine „Nacht der Reinigung“ auf Privatgelände abgehalten werden. Aus dem Aufruf:

Guided by the Power of the Light we will start the fight for a better future.

On November 12, 2011, we will attack the dark forces! In the evening of this day flames will burn all around the world and guided by the Power of the Light we will start the fight for a better future. We call on you: be a Warrior of Truth! With your friends and family, collect everything that is poisoning your life, and burn it during the Night of Purgation.

For example, destroy all immoral, pornographic books and magazines; destroy everything that promotes abortion, destroy chauvinistic material, everything that contains spiteful banners and all zionist related things. We will burn those things together with other things that lowers the moral of our folks, our nations, their past, their future, their culture, et cetera.

Et cetera.

Laut Juristen der Bürgerrechtsorganisation TASZ sind Bücherverbrennungen auf Privatgelände in Ungarn durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt, so die Népszabadság.

Die heutigen „Hungaristen“ haben sich nach der 1937 gegründeten nationalsozialistischen Partei Ungarns benannt (wiki).

Große Resonanz scheint der Aufruf dieses Jahr nicht gefunden zu haben. Auf der Veranstalterseite, dem Hungaristenportal Jovonk.info, sind bisher folgende  Fälle dokumentiert (drei  aus Ungarn, fünf  aus dem Ausland):

  • Karpatenukraine – verbrannt wurden laut Foto diverse Frauenmagazine, esoterische Bücher, regionale ungarischsprachige Zeitungen sowie das Jobbik-Parteiblatt Barikád
  • Tiszaszőlős – verbrannt wurden mehrere Boulevardmagazine und Playboys, sowie eine DVD mit dem Film  „Fateless – Roman eines Schicksallosen“ nach Imre Kertész.
  • Brooklyn – ein ungarischer Tourist verbrannte „jüdische Zeitungen“
  • „Wilder Westen“-  László Kiss, der USA-Korrespondent von jovonk.info, verbrannte unter anderem Dollarscheine
  • Nagykanizsa – die MNA-EMM verbrannte unter anderem Tesco-Reklame
  • In „einem kleinen Dorf bei Miskolc“ verbrannte eine Familie unter anderem den „Roman eines Schicksalslosen“ von Imre Kertész, dabei wurden „die Verbrechen des Zionismus aufgezählt“
  • Es folgen Solidaritätsschreiben von „small NS-groups“ aus Vilna/Litauen und von Nacionalni Stroj /Russland.

 

Karpatenukraine:

Familie bei Miskolc:

 

Paramilitärs

Jovonk.info ist das Nachrichtenportal der MNA (Magyar Nemzeti Arcvonal), „Ungarische Nationale Front“, siehe

Athena Institute:

The Hungarian National Front (MNA) is a neo-Nazi extremist group that holds the Hungarian supremacist views of Ferenc Szalasi, the fascist leader of the country during the second world war. István Györkös claims to have revived the movement under the name Hungarian National Socialist Task Force back in 1989 answering a call from WWII time fascist leaders exiled during the Communist regime. Some of the members were arrested in 1992 and a Hungarian court sentenced István Györkös to suspended imprisonment. The extremist group considers one of its main tasks to prepare for armed struggle.

Auf der Seite  werden die  paramilitärischen Ausbildungslager dokumentiert, in der letzten Zeit praktisch monatlich (so am 14.11., 5.11. , 12. 10., 7.9., 31. 8. 2011), auch auf Deutsch (jovonk.info/german).

(Zum Vergrößern anklicken)

Hungaristen Partner der rechtsextremen Polizeigewerkschaft

Laut dem Athena Institut hat die MNA etwa 30 aktive Mitglieder. In Anbetracht dessen, was drei Mitglieder einer ähnlichen Organisation in Deutschland in den letzten Jahren angerichtet haben, sind das gar nicht wenige; außerdem stehen die Hungaristen und die rechtsextreme Polizeigewerkschaft einander auffällig nahe: Jovonk.info ist eine Partnerseite der Polizeigewerkschaft TMRSZ („Tatbereit“, s. Post Rechtsextreme Polizeigewerkschaft will Polizeihochschule säubern vom Januar 2011) mit derzeit 9482 Mitgliedern; Artikel von Jovonk.info werden regelmäßig auf der Gewerkschaftsseite eingestellt; die Generalsekretärin Judit Szima gab den Hungaristen mehrfach Interviews, die auf beiden Portalen eingestellt sind. Außerdem verlinkt jovonk.info zur Seite des ehemaligen Polizeipsychologen Imre Posta, der bei TMRSZ aktiv ist (mehr zu ihm hier).

Die TMRSZ kam 2009 aufgrund ihres Kooperationsabkommens mit Jobbik in die Schlagzeilen (s. z.B. der Standard: Rechtsextreme kooperieren mit Polizeigewerkschaft, Mai 2009 ), die Generalsekretärin Judit Szima kandidierte für Jobbik bei den EU-Wahlen. Seither ist das Verhältnis zu Jobbik abgekühlt und die mitgliederstarke TMRSZ hat offenbar rechts von Jobbik neue Verbündete gefunden.

(Interview mit Judit Szima von jovonk.info, eingestellt auf der Gewerkschaftsseite tmrsz.hu)

18 Kommentare leave one →
  1. 17. November 2011 08:25

    pusztaranger, du könntest deine palette erweitern und vielleicht ein wenig geld verdienen, indem du einen kotztütenversand aufziehst. denn ich brauche die immer öfter, wenn ich mich hier informiere.😉

  2. Nora G. Farkas permalink
    17. November 2011 11:42

    Und dann die gefüllten Tüten per Einschreiben an die richtige Adresse.

  3. 123 permalink
    8. Dezember 2011 13:13

    Diese linksliberalen Ungeziefer sind wirklich zum Kotzen.
    (…)

    Anm. PR: Kommentare dieser Art werden hier grundsaetzlich mit relevanterem Inhalt ueberschrieben.

    Die buddhistische Gemeinde Jai Bhim betreibt in Nordostungarn seit Jahren Schulen fuer Roma. Ihre Arbeit ist nun bedroht, da ihnen durch das neue Kirchengesetz der Kirchenstatus aberkannt wurde. Siehe http://www.jaibhim.hu/church-law-and-the-future-of-jai-bhim-network-in-hungary/

    Future of Jai Bhim Network, Hungary

    Jai Bhim Network is working among Romas (Gypsies) since 2007 for the social integration of Romas, running more than six schools (at Sajókaza, Ózd, Hegymeg, Alsózsolca, Sáta, and Mágocs etc) on the name of Dr Ambedkar High School and teaching illiterate Romas, providing education to the Romas of all age groups (…) Now, after this new law, Jai Bhim Network has been robbed of its religious status and governments will stop funding for Jai Bhim Network’s activities such as running schools. Proposed law endangers the survival Hungary’s largest educational institution for Roma children – Dr. Ambedkar School. (…)

    weiterlesen hier.

  4. Hunor permalink
    4. Januar 2012 13:59

    „Laut dem Athena Institut hat die MNA etwa 30 aktive Mitglieder. In Anbetracht dessen, was drei Mitglieder einer ähnlichen Organisation in Deutschland in den letzten Jahren angerichtet haben..“

    Ist dies etwa eine Anspielung an die NSU-Meuchelmörder???
    Man kann nicht im Ernst diese zwei Organisationen miteinander vergleichen. Aber natürlich wird alles mögliche und unmögliche miteinander verquickt, denn höchstwahrscheinlich finden sich genügend Dumpfbacken, die das auch schlucken.
    MNA ist eine Organisation nach glasklaren und sinnvollen Zielsetzungen. NSU ist lediglich ein räudiger Haufen von blökenden und hirnlosen Vollidioten, die arbeitsame und unschuldige ausländische Mitbürger liquidiert haben. Der Vergleich zwischen diesen Organisationen ist so dämlich, wie der oft zu lesende Zusammanhang zwischen Nazis und Anders Bering Breivik.. Wobei bekanntermaßen Breivik das genaue Gegenteil eines Nazis darstellt (man muss nur in seinem Pamphlet nachschauen, mit wem er sympathisiert und was/wen er hasst…; aber das wird allzu gerne ignoriert. Hauptsache, die eigenen Vorurteile werden angeblich bestätigt)

    • pusztaranger permalink
      4. Januar 2012 14:30

      „MNA ist eine Organisation nach glasklaren und sinnvollen Zielsetzungen.“
      Ein erhellender Kommentar, aber geht es noch etwas genauer?

      • Hunor permalink
        5. Januar 2012 04:14

        Erwarten Sie jetzt etwa, dass ich Ihnen das Programm der MNA bzw die Inhalte des Forums jovonk.info in epischer Breite aufzähle?? Sie werden doch bestimmt schon selbst die Inhalte bzw Aussagen und Zielsetzungen besagter Gruppierung im Original studiert haben, oder etwa nicht?? Falls Sie diese im Original (oder wo vorhanden, in deutscher Fassung) gelesen haben, dürfte alles klar sein. Falls Sie diese nicht gelesen haben, könnten Sie sich gar keine eigene Meinung dazu bilden, nicht wahr?
        Nur mal so viel dazu: Diese Leute haben rein gar nichts zu tun mit herumgrölenden und Mülltonnen etc. abfackelnden Randalierern und distanzieren sich auch entsprechend verächtlich von diesen sogenannten „Rechtsradikalen“, kahlgeschorenen „Fußball“-Ultras und ähnlichem Gesocks.
        Diese Leute sehnen sich nach einem Land, in dem Recht und Ordnung herrschen und der Staatsapparat nicht in den Händen der Maffia liegt. Natürlich trachten diese Menschen nicht nur danach, die Geschehnisse der letzten 20 Jahre zu korrigieren. Nein, ihr Ansatz geht SEHR viel weiter in die Vergangenheit, und damit meine ich keineswegs die 30-er/40-er Jahre des letzten Jahrhunderts..
        Immer mehr Menschen wachen aus ihrer Trance und Gehirnwäsche auf und erkennen, dass sich hinter ALLEN Parteien, die sich dort tummeln (ja, genau: ALLE Parteien, von den Sozis über FIDESZ bis einschließlich JOBBIK!!) genau dieselben Kräfte tummeln und die Fäden ziehen und es ein abgekartetes Spiel ist. Dies bezieht sich nicht auf das Fußvolk, welches von den jeweiligen Parteiführern an der Nase herumgeführt wird und welches zumeist aus idealistischen Gründen der Propaganda der Parteiführung glaubt..

      • pusztaranger permalink
        5. Januar 2012 22:03

        „Diese Leute sehnen sich nach einem Land, in dem Recht und Ordnung herrschen und der Staatsapparat nicht in den Händen der Maffia liegt.“
        Deshalb ist jovonk.info trotzdem eines der übelsten Naziportale, rechts von Jobbik.

      • Hunor permalink
        10. Januar 2012 14:23

        „Diese Leute sehnen sich nach einem Land, in dem Recht und Ordnung herrschen und der Staatsapparat nicht in den Händen der Maffia liegt.“
        Deshalb ist jovonk.info trotzdem eines der übelsten Naziportale, rechts von Jobbik.

        Ich mag den Ausdruck „Nazi“ nicht, denn er verunglimpft nur Menschen und Bewegungen, die ein nationalkonservatives Weltbild pflegen. Danach kann man ja auch jeden Wahlkämpfer im US-Wahlkampf viel eher als Nazi bezeichnen, der wegen jeder Lächerlichkeit antiamerikanische Umtriebe sieht, oder auch türkische Politiker und Richter, die Leute wegen vermeintlicher Türkei-Schändung ins Gefängnis bringen.
        Dass jovonk.info rechts von Jobbik ist, verwundert allerdings nicht, denn die Jobbik ist lediglich ein schein-nationaler Verein mit un-ungarischen Strippenziehern im Hintergrund (wie das selbstverständlich auch bei Fidesz und den „offiziell“ linken Gruppierungen der Fall ist). Mit Jobbik ist es dasselbe, wie mit der Garde: Das Fußvolk mag bei beiden von Idealismus motiviert sein und aufopferungsvoll mitmachen, aber man hat ja auch bei der Spaltung der Garde gesehen, dass ihre Rolle nur dazu diente, die Jobbik ins Parlament zu spülen, um anschließend zur Bedeutungslosigkeit gebracht zu werden. Sowohl Orbán, wie auch Vona spielen ein abgekartetes Spiel. In diesem abstoßenden Polit-Theater gilt nur eine Sache: Nämlich, dass NICHTS das ist, als was es scheinen mag. Und genau deswegen dämmert es auch immer mehr Menschen (auch besonders den gebildeteren und jüngeren Menschen), dass mit den falschen Spielchen des sogenannten „demokratischen“ Systems kein Staat mehr zu machen ist. Je eher das von entsprechend vielen erkannt und zu dementsprechenden Aktionen führt, desto besser..

      • pusztaranger permalink
        9. Januar 2012 16:27

        Aktueller Lesetip:

        HGM Update #247: Early January 2012, the Hungarian National Front extremist group issued a report about increasing number of weapons purchases in the US. The author of the article from the US wrote about the great amount of weapons in his possession with the aim of escalating extremist propaganda spreading hostility in the Hungarian society.
        http://www.athenainstitute.eu/en/map/olvas/20#read

      • Hunor permalink
        10. Januar 2012 14:52

        Was soll ich dazu sagen, zum zitierten Artikel?? Dass in den USA massenhaft Waffen gekauft und gebunkert werden, ist ja bekannt. Oder sollte der Artikel besagen, dass die MNA aus den USA Waffen beschaffen möchte? Auch das würde ich begrüßen. Schliesslich muss es eine minimale Chancengleichheit geben, um gegen die staatlichen Verbrecher ENDLICH vorzugehen… Es führt einfach KEIN WEG an der Notwendigkeit vorbei: Es gab im Jahre 1989 keinen Regimewechsel, sondern nur einen Methodenwechsel. Die ehemals herrschenden Schädlinge haben lediglich ihre Fähnlein in den neuen Wind gehängt und konnten ihre Macht unbeschadet rüberretten! Auf allen Ebenen des Staatsapparats und der Medien, Polizei, Armee, Banken, Presse usw usw hängt wie Mehltau der alte Apparat. Solange dort nicht mit eiserner Faust ausgemistet wird und diese Schmarotzer restlos zur Seite gestellt werden, kann von einem Regimewechsel keine Rede sein! Schon wieder sind 21 Jahre nutzlos vertrödelt worden, weil das methodisch desillusionierte und verdummte Volk jedem lächerlichen Wahlversprechen auf den Leim gegangen ist. Der Wechsel von Sozialisten zu Fidesz und umgekehrt ist eine Verarschung der Wähler. Die Parteiführer spielen nur die „bad cop/good cop“-Rolle in wechselnder Besetzung. Orbán und Gyurcsány sind alte Kumpel aus Jugendzeiten (Orbán war ja auch KISZ-Führer!) und verbringen oft mit ihren Familien gemeinsame Urlaube am Plattensee. Jegliche gegenseitige Polemik ist eine gespielte Farce! Deshalb kann es aus dem „parlamentarischen“ System heraus auch keine Lösung der schwelenden Probleme geben, da das gesamte System hoffnungslos verrottet und amoralisch ist. Der ganze Dreck gehört weggewischt! Und das dauert hoffentlich nicht mehr lange.

      • pusztaranger permalink
        11. Januar 2012 12:11

        Wieder sehr erhellende Kommentare, aber ominöse Andeutungen, dass in Ungarn ein Putsch oder Terroranschläge der MNA geplant sind, sind mir zu dürftig, das kann sich jeder aus den Fingern saugen. Wer sind denn „die Richtigen“, die es treffen soll, Politiker, Abgeordnete? Wenn ich in den nächsten Tagen keine Antwort bekomme, in der das irgendwie halbwegs glaubwürdig begründet-belegt wird, lösche ich Ihre letzten Kommentare als rechtsextreme Märchenstunde.

      • Hunor permalink
        13. Januar 2012 22:01

        „Wieder sehr erhellende Kommentare, aber ominöse Andeutungen, dass in Ungarn ein Putsch oder Terroranschläge der MNA geplant sind, sind mir zu dürftig, das kann sich jeder aus den Fingern saugen. Wer sind denn „die Richtigen“, die es treffen soll, Politiker, Abgeordnete? Wenn ich in den nächsten Tagen keine Antwort bekomme, in der das irgendwie halbwegs glaubwürdig begründet-belegt wird, lösche ich Ihre letzten Kommentare als rechtsextreme Märchenstunde.“

        Die „Richtigen“ dürften Personen sein, die an den Schalthebeln sitzen: Politiker, Abgeordnete, Führungsriege aus Justiz, Polizei, Militär, Verwaltung, usw.
        Selbstverständlich habe ich keine Liste der evtl. Betroffenen, schliesslich habe ich keine persönlichen Kontakte zu den Kreisen. Allerdings dürfte ziemlich klar sein, dass damit quasi die allergrößte Mehrzahl der momentan handelnden Verantwortlichen gemeint sein dürften. Die „ominösen Andeutungen“ beziehen sich auf Foreneinträge sowohl bei jovonk.info als auch bei Posta Imre. Speziell bei Posta scheint es u.a. einen Mann des „inneren Zirkels“ mit dem Alias „Jano“ zu geben, der den Bemerkungen nach zu urteilen einen professionellen militärischen Hintergrund zu haben scheint (allerdings liegt dies wohl einige Zeit zurück).
        Was die Andeutungen auf Gewaltlösungen bei den Foristen betrifft, ist dies ja nichts Neues und passiert seit Jahren. Allerdings gibt es seit etwa Dezember etwas konkretere Andeutungen. Selbstverständlich werden keine eindeutigen Hinweise zu Zeitpunkt und Ort bzw Personen genannt, schliesslich wissen die Leute, dass das Forum auch von der „Gegenseite“ aufmerksam gelesen wird. Aber z.B. „Jano“ hat vor einigen Tagen bemerkt, dass „es“ sehr bald losgehen soll. Er habe deshalb seine gastronomischen Betriebe verkauft, um sich damit von seinem momentanen bürgerlichen Leben zu verabschieden und sich völlig in den Dienst „der Sache“ zu stellen. Er will mit dem Erlös des Verkaufes militärische Ausrüstungen, Kampfmontur, Survivalmittel usw kaufen, um damit einige Hundertschaften auszustatten. Er scheint im Ausland als Exil-Ungar zu leben. Dann will er im Spätfrühling aus dem Ausland, wo er seine Männer sammelt und ausbildet, an verschiedenen Punkten ins Land (Ungarn) einsickern und die Aktionen starten.

      • pusztaranger permalink
        18. Januar 2012 12:22

        Von Jano habe ich einige Kommentare gefunden, aber nicht die hier wiedergegebenen. Ohne Link gibt das nichts her.

      • Hunor permalink
        28. Januar 2012 01:17

        Von Jano verfasste „Lyrik“ zu seinen Wunschvorstellungen der Abrechnung und des Systemwechsels: (Ab Kommentarseite 5)
        http://ch-serverhosting.com/postaimre/news.php?readmore=4771&c_start=40#comments

        Die Nachfrage eines anderen Forenteilnehmers bei Postaimre.net, wann denn Jano seine Wünsche in Erfüllung gehen sieht:

        Jano, nagyon szép ez a vers, de jó lenne tudni melyik évben fog realizálódni?
        # | jano jano – 2011 12 25 ¦ 15:50:01
        Hét nap és itt van.

        Jano’s Bemerkung vom selben Tag (25.12.2011) zur zeitlichen Eingrenzung:
        „…..Most egyelőre csak a segítségnyújtás a feladatunk minél több honfitársunknak, akik akármilyen okból nem tudtak felkészülni. Egy két hónap és fizikailag is megmutathatjuk magunkat a nemzet épülésére.“ (Also ca. ab Ende Februar 2012..)

        Bemerkung von Jano am 29.12.2012 zur Notwendigkeit einer Militärdiktatur:
        http://ch-serverhosting.com/postaimre/news.php?readmore=4788&c_start=60#comments
        (Ab Zuschriften von Seite 7)
        „….Szóval az asztalnál. Én nem tudok másban gondolkodni, mint egy katonai hatalomátvételben. Ha úgy adódik, hogy lesz-e erre egyáltalán lehetőség ez egy alappillér. Ehhez kell legalább 5-10 ezer ember. Legalább alapszinten kiképezve. Ezt nem lehet itthon úgy megtenni, hogy kivitelezhető legyen. És egy jelkép egy és oszthatatlan. Káosz kell és a káoszon belül likvidálás. Ha bejutunk a vezetőségek közelébe nem a vezetőségbe mert az bukásra ítéltetett mert az kilógna a lóláb és észrevennék a szabálytalan előzést. Viszont így elég 20-30 ember, aki majd a kritikus időszakban előkap egy pisztolyt és agyonlövi azt, akiket kell. Ugyanis most a vezetők és ambícióik miatt nem tudunk és most nem is, kell még fellépni. Azért nem kell, mert az igazi vezetőnek idő kell, hogy követhető legyen, és ne legyen a vezetők nélkül maradottaknak szemernyi kétsége sem, szívből jövő legyen. …“

        Bemerkung Jano’s vom 31.12.2011, ab Zuschriftenseite 6, wonach die Aktion im März 2012 losgeht, und er (Jano) die Mitmachwilligen selbst einsammeln und mit allem ausrüsten will.

        „2011 12 31 ¦ 18:04:31
        Na te vagy a 4329132-dik vagy a 4329131-edik majd utánanézek pontosan. 2006-2011-ig csak beszéltünk.
        Én most mondok jobbat nincs duma többet, aki komolyan gondolja, azért elmegyek.
        Gondolkozzatok február végéig. Addig készen leszek. Elköszöntök otthonról nincs semmilyen kapcsolat még a bugyit is, leveszed, és én adok mindent. Márciusban megtámadjuk őket nincs következményboncolgatás. Nem fogunk lószart sem elérni és mind valószínűleg meghalunk, ezt könyveld el, úgy jelentkezz csak, példát, mutatunk. Mint minden mag majd rögtön utána beérik. Ahogy ez is.
        Egy hónap múlva jövők addig Imrénél jelentkezzetek. Megyek, keresek valami gyógyszert.

        Weitere Anmerkung von Jano auf derselben Seite: Er hat bald alles notwendige beisammen und die Mitstreiter brauchen ausser ihrem nackten Körper rein gar nichts, denn von der Unterwäsche bis zu den Schuhen usw hat er alles organisiert und er erwartet bedingungslose Unterwerfung unter sein Kommando:
        „… Meg van lassan mindenem, kaptok vonatjegyet, ételt, cipőt miegymás. Eljuttatok mindenkit egyesével a megfelelő helyre, nem kell hozzá tőletek csak maga a pucér ember. Nincs pofázás nincs okoskodás, csak teszed, amit mondok.
        Ha valaki föl vállalja helyettem, akkor, tessék vezényelhet addig, kuss. Nincs ideál nincs okoskodás a végcél helyreállítani a Szent Korona jogrendjét. Fegyveres hatalomátvételt és minden ezzel járó viszontagság vállalása. Pont. ….“

        Ebenfalls auf derselben Seite in einem späteren Kommentar von Jano zum Thema der Versorgung seiner Truppe mit Kleidung usw, des Trainings im Ausland (während dessen wird es keinerlei Kommunikation mit Freunden/Eltern usw geben, um keine Hinweise auf den Aufenthaltsort zu geben) und des Einsickerns nach Ungarn:

        „…. Viszont én adok neked ruhát, cipőt és felszerelést. És ami kell. Nem kérek pénzt, kifogást adok mindent, ami kell. Összeszedlek benneteket, ott tartalak és nem az országban, csak nem engedek semmi kommunikációt, kapcsolattartást és csak gyakoroltok. Hazajövünk, hazaszivárgunk és elkezdjük és vagy meghalunk vagy, az lesz, amit akarok. Két hónap múlva jövök gondolkozzatok…“

    • DoDo permalink
      5. Januar 2012 08:51

      „Hunor“? Ich mag Antisemiten, die sich an National-Legenden der fäudalen Ära klammern, die sich ans jüdische Teil der Bibel anlehnen.

      Was das lächerliche Versuch, dem NSU-Vergleich zu entkommen, betrifft: warum sollen wir glauben, dass jene, die gerade ein Buch über dem Holocaust verbrennen, dessen zentraler Gedanke die von Fakten befreite Umdeutung von arbeitsamen und unschuldigen Mitbürgern in zu vernichtenden Ungeziefer und Verschwörer ist, selber kein Meuchelmord gutheißen werden?…

      • Hunor permalink
        10. Januar 2012 14:01

        „DoDo“?? Ihr Beitrag zeugt neben mangelhaften Deutschkenntnissen (Verwechslung von „das Teil“ mit „der Teil“ u.a) von einer seltsamen Ansicht zur ungarischen Geschichte bzw zu den Überlieferungen („feudale Ära“, pardon, wollte sagen „fäudale Ära“ nach Ihrer Art). Der Name Hunor stammt sicher nicht vom „jüdischen“ Teil der Bibel. Dessen ungeachtet: Woher entnehmen sie, dass ich Antisemit sei?? Zumindest aus meinen Kommentaren geht das so nicht hervor (ungeachtet der Tatsache, dass ich sowas nicht abzustreiten brauche). Und: Nicht der Versuch ist lächerlich, dem NSU-Vergleich zu entgehen, sondern das Herstellen eines Vergleichs mit der NSU ist oberlachhaft! Was das Verbrennen von Büchern/Zeitschriften usw angeht, worüber einige Beiträge auf der jovonk.info erschienen sind (von innerhalb und auch ausserhalb des Karpatenbeckens, auch aus den USA), ist dort nicht primär von Holocaust-Literatur die Rede (es sind i.d.R. auch Fotos von Teilen der brennenden „Literatur“ zu sehen), sondern allerlei Zeugs, was von den betreffenden Leuten als Schund und Dreck eingestuft worden ist. Das kann ja jeder selbst entscheiden. Auf alle Fälle ist es höchst unlogisch, dass die MNA-Leute solche Meuchelmorde verüben könnten, wie von der NSU begangen. Dies bedeutet natürlich nicht, dass gewaltsame Methoden verpönt wären. Nein, bestimmt nicht, aber dann wird das auch die Richtigen treffen. Schätzungsweise bis spätestens zum Sommer dürfte der Tanz losgehen, wie meine Informationen vermuten lassen. Es fiebern schon viele seit langem diesen Ereignissen entgegen…

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