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Neue Pflichtschulbücher: Glaubwürdiger Hitler, Märtyrertod

13. April 2014

„In Wien entwickelte Hitler die Überzeugung, dass für alle politischen und gesellschaftlichen Probleme die Juden und Marxisten verantwortlich sind.“ Der Ausdruck „Radikale Lösung der Judenfrage“ wird ohne Anführungszeichen verwendet. Neue „Wahl“-Pflichtlektüre in den staatlichen Schulen, Geschichtsunterricht 8. Klasse.

[Update 14.4.: Vom selben Autor sind die von der Regierung  empfohlenen  Bücher für den Geschichtsunterricht der 5.-8. Klasse, s.u.]

Am 9.4. wurde die Liste der von der Regierung empfohlenen Lehrbücher für die staatlichen Schulen veröffentlicht, pro Schuljahr und Fach stehen 2-3 Lehrbücher zur Auswahl. Laut einem Brief der scheidenden Staatssekretärin für Bildung Rózsa Hoffmann an die Schulen wird die Auswahl nicht von den Eltern, Lehrern oder Schulleitern getroffen, sondern bis zum 15.4. (!)  von den Direktoren der 198 Schulbezirke.

Auf der Liste stehen mehrheitlich Bücher von zwei Ende März verstaatlichten Schulbuchverlagen, Apáczai und Nemzeti (Nemzedékek Tudása). (Alle übrigen Schulbuchverlage dürften wegen der Verstaatlichung des Schulbuchmarktes in Kürze bankrott gehen, so 444.hu)

Eines von drei empfohlenen Büchern für den Geschichtsunterricht der 8. Klasse ist das von  Ferenc Bánhegyi, Leiter und Geschichtslehrer einer Grundschule im Budapester Stadteil Óbuda, der bei Apáczai seit 1996 mit unverhohlen „nationaler“ Ausrichtung  Schulbücher zu den Themen Geschichte, Heimat- und Volkskunde (népismeret) und Ethik publiziert.

Adolf Hitler wird in seinem Geschichtsbuch folgendermaßen dargestellt:

„In Wien entwickelte er die Überzeugung, dass für alle politischen und gesellschaftlichen Probleme die Juden und Marxisten verantwortlich sind. (sic) Durch sein Organisationstalent und seine suggestiven Redeauftritte wurde er bald zum Vorsitzenden, also zum Führer  der Partei.“

Hitlers Münchener Putsch wird als „kühner Plan“ bezeichnet. Aus seiner Inhaftierung „schmiedete er politisches Kapital.“ Seine Reden „schienen glaubwürdig und überzeugend“. „… er fand sich nicht mit dem für Deutschland demütigenden Frieden von Versailles ab.“ „Die Rassentheorie diente als Grundlage der Nürnberger Gesetze, bei denen es im Wesentlichen darum ging, dass die Juden in Deutschland nicht mehr geduldet wurden.“ Der Ausdruck „Radikale Lösung der Judenfrage“ wird ohne Anführungszeichen verwendet. (Beleg und Details s.u.)

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[Update: Bild atv]

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Bánhegyis Schulbücher sorgten in den letzten zehn Jahren wegen antisemitischer und romafeindlicher Inhalte mehrfach für Empörung. Eines wurde unter der ersten Fidesz-Regierung nach Elternprotesten zurückgezogen. Zu seinem neuen Schulbuch für den Ethik-Unterricht 2013 (das eine ausführliche Analyse wert ist) siehe Pester Lloyd: Auf den rechten Weg… Opposition in Ungarn warnt vor rechtsradikaler „Gehirnwäsche“ von Kindern im „Ethik“-Unterricht, 11.09.2013. In diesem Buch heißt es unter Anderem:

„Die Tugend ist die positive Kraft, die in jedem Menschen zu finden ist, jedoch kontinuierlich gepflegt werden muss. Darunter wurden gezählt die Vaterlandsliebe und die Religiosität, das Heldentum und die Kraft. Die größte Tat des mutigen Menschen ist der Märtyrertod (vértanuság).

Die Ungarn sind eines der offensten Völker Europas, gastfreundlich, freundlich, so ging es seit dem Heiligen Stephan tausend Jahre lang, bis am Anfang des 20. Jahrhunderts ein verlorener Krieg und viele Völker, die von Ungarn aufgenommen wurden, das Land von innen zerstört haben (antisemitischer Topos). Unser Volk ist weiterhin offen und gastfreundlich geblieben, aber die tiefe Wunde, die Trianon uns schlug, ist bis heute nicht verheilt.

Es gibt keine verlässliche Werteordnung, die jungen Leute leben, wie es ihnen gefällt. Das scheint einfach, aber führt im Endergebnis zum Chaos und ist die Quelle fast jeden Konflikts.“ (Quelle)

Der Ungarische Geschichtslehrerverband protestiert in einer Stellungnahme gegen die Einschränkung der Wahlfreiheit durch die Liste der empfohlenen Lehrbücher und speziell gegen Bánhegyis Bücher. Auch eine Internetpetition wurde gestartet.

[Update 14.4.: Auf der Liste steht nicht nur das Geschichtsbuch für die 8. Klasse von Ferenc Bánhegyi, sondern seine Bücher für den Geschichtsunterricht der 5.-8. Klassen. Bei Ethik Klasse 5 taucht Bánhegyis Name nicht auf.]

[Update 17.4.: Ethik 5 ist nicht auf der Liste. Hier ein Interview mit dem Vorsitzenden des Verbandes ungarischer Geschichtslehrer László Miklósi (ungarisch).]

Aus Bánhegyis früheren Werken:

„Die kommunistischen Führergestalten der Räterepublik entstammten dem Judentum und haben viele Menschenleben auf dem Gewissen.“ (Ethik, Apáczai, Ausgabe 2003)

„Die Roma wanderten aus Indien fort, und breiteten sich fast auf  der ganzen Welt aus; wegen negativer Vorurteile und ihrer eigenen Mentalität wurden sie in die vernachlässigten Ränder von Städten und Dörfern abgedrängt, wo sie zumeist nur dahinvegetieren (ahol jobbára csak tengetik életüket).“ (Ethik, Apáczai, 2004) (444.hu, hvg 2004)


(obuda.hu)

Ferenc Bánhegyi: Geschichtsbuch für die 8. Klasse

In einer Studie zur Darstellung der Juden in der Horthy-Ära in ungarischen Schulbüchern von László Miklósi auf der Seite des Ungarischen Geschichtslehrerverbandes  wird das Buch mit Zitaten vorgestellt (pdf, S. 9f) und als unakzeptabel bezeichnet. Dort heisst es unter Anderem:

Zu Hitlers Lebenslauf: „In Wien entwickelte er die Überzeugung, dass für  alle politischen und gesellschaftlichen Probleme die Juden und Marxisten verantwortlich sind.“ (sic)
„Durch sein Organisationstalent und seine suggestiven Redeauftritte wurde er bald zum Vorsitzenden, also zum Führer  der Partei.“
Hitlers Münchener Putsch (1923) wird als „kühner Plan“ bezeichnet. Aus seiner Inhaftierung „schmiedete er politisches Kapital.“ Seine Reden „schienen glaubwürdig und überzeugend“. „… er fand sich nicht mit dem für Deutschland demütigenden Frieden von Versailles ab.“
„… die Rassentheorie diente als Grundlage der Nürnberger Gesetze, bei denen es im Wesentlichen darum ging, dass die Juden in Deutschland nicht mehr geduldet wurden.“ (Keine kritische Hinterfragung der „Rassentheorie“)
Es folgt ein Bild mit der Unterschrift: „Die Nazis rufen die Bevölkerung zum Boykott eines jüdischen Geschäftes auf.“ (…)
Es folgt eine Karte der deutschen Gebietsgewinne 1933 – März 1939. „Die spektakulären deutschen Erfolge wurden von zahlreichen erschreckenden Phänomenen begleitet.“ (Reichskristallnacht). (…)“
Zum ersten ungarischen Judengesetz: „In den intellektuellen Berufen waren sie (die Juden) – laut damaliger Meinung  –  überproportional vertreten.“ (Keine Erklärung, keine moralische Hinterfragung des Judengesetzes.)
(…)
Zum zweiten Judengesetz wird gesagt, dass es auf rassischer Grundlage (sic, ohne Erklärung oder Distanzierung) geschaffen wurde, und dazu diente, den Anteil jüdischer Angestellten weiter zu senken. (…)
Der Ausdruck „Radikale Lösung der Judenfrage“  wird ohne Anführungszeichen verwendet.

*

„Ungarische Erinnerungen im Karpatenbecken“ – Plakat zu Bánhegyis Heimat- und Volkskunde-Buch, Apaczai-Verlag, 2007.

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19 Kommentare leave one →
  1. diofa09 permalink
    14. April 2014 06:43

    Ich würde an Ihrer Stelle besser mit der Geschichte zu befassen. Dafür stehen genügend Informationen im Internet

    • pusztaranger permalink
      14. April 2014 11:03

      Klären Sie uns auf, ein paar Links bitte.

  2. Don Kichote permalink
    14. April 2014 09:09

    Hitler und seine „Ideologie“ so dargestellt, ergibt doch eine Affinität zu Orbán. „In Wien entwickelte er die Überzeugung“ war nicht Orbán auch ein paar Wochen in Österreich, nach seinem Trauma. Er entwickelte sich von sozial und liberal zum „Rechtspopulisten“ mal ganz milde ausgedrückt. „dass für alle politischen und gesellschaftlichen Probleme die Juden und Marxisten verantwortlich sind.“ Orbán benutzt andere Umschreibungen, die Botschaft ist im Prinzip die Selbe, oder von mir aus die Gleiche. „Durch sein Organisationstalent und seine suggestiven Redeauftritte wurde er bald zum Vorsitzenden, also zum Führer der Partei.“ Klingt wie eine Verteidigung oder Aufforderung für Orbán und alle Anderen gleichen Geistes Kinder, von Ferenc Bánhegyi, in diesem Sinne zu agieren. Auch wenn Orbán offiziell noch keine Endlösung der (Juden) Romafrage gestellt hat, gehen die politischen Zeichen in diese Richtung. Es ist also nur eine Frage der Zeit. Wenn es Hitler-Verehrer gibt, und die gibt es, wie werden die über Orbán denken? Genau diese Stimmen wollte Orbán auch haben.

    • Hunor permalink
      15. April 2014 23:33

      Upsalala, Don, da sind Sie in die eigene Propagandafalle gestolpert.
      Zitat: „.. Auch wenn Orbán offiziell noch keine Endlösung der (Juden) Romafrage gestellt hat,..“ Ende Zitat.
      Orbán zu unterstellen, er würde eine „Endlösung“ der „Juden- bzw. Romafrage“ anstreben, ist geradezu grotesk! Dies kann mal ernsthaft nicht mal der Jobbik unterstellen, geschweige denn der FIDESZ bzw. Orbán. Falls jemandem dies nicht bekannt sein sollte, ist Orbán eine Mischung mit Roma- und jüdischen Wurzeln, etwa ebenso wie der ehemalige französische Präsident Sarközy.
      Und einem solchen Menschen zu unterstellen, er würde gegen seine Wurzeln vorgehen, ist abenteuerlich. Es ist ebenso bekannt, dass Orbán ein Günstling jüdischer Kreise ist und auch war. Im Übrigen eine Behauptung, die man getrost auf 95-100% aller sogenannter Wendesozis in Ungarn anwenden kann. Falls Orbán und Gyurcsány z.B. mal auf der politischen Bühne ihre Scheingefechte vollführten, war das alles nur Show. Beide waren KISZ-Funktionäre und ihre Familien verbringen noch immer oft ihre Ferien nebeneinander in bester Eintracht. Politgetöse ist halt nur zwecks Irreführung der Bevölkerung auf dem Programm. Allmählich dämmert dies aber auch mehr und mehr Menschen, was dazu führt, dass sich letztlich auch nur knapp über 60% an den Wahlen beteiligt haben. Warum? Weil immer klarer verstanden wird, dass alles nur ein abgekartetes Spiel ist, mit Pseudo-Opposition und Pseudo-Regierung. Etwa so, wie „Good Cop“ und „Bad Cop“ ihre Rolle untereinander absprechen, um den Delinquenten rumzukriegen.
      Ich wette, Jobbik hätte um einiges besser abgeschnitten bei den Wahlen, wenn die Führung sich nicht seit dem Einzug ins Parlament so verbogen hätte. Ja, sie sind nur noch eine Variante von FIDESZ und haben sich redlich bemüht, sich von der ehemals vorgetragenen (oder nur vorgetäuschten???) Radikalität loszusagen und die wirklich tatbereiten Politiker rauszuekeln . Ich denke mal, die Szegedi-Posse war kein Zufallstreffer, sondern lediglich unerwartete Enttarnung einer dieser U-Boote dieser Partei.

      Noch ein Zitat: „..war nicht Orbán auch ein paar Wochen in Österreich..“.
      Dies soll wohl andeuten, dass Orbán in Wien eine ähnliche Entwicklung hätte nehmen können, wie A.H. ?? Ach, Don, kommen Sie, das glauben Sie wohl nicht mal selbst!
      Viel eher prägend und bestimmend dürfte gewesen sein, dass Orbán mit finanzieller Unterstützung von Soros in England studieren durfte.. Und solche Unterstützung ist sicher nicht ohne Erwartung von Gegengefälligkeiten gelaufen, darauf kann man wetten..

      Ich habe den Eindruck, Orbán bedient sich nur einer gewissen patriotischer Rhetorik, um dem Volk Sand in die Augen zu streuen, aber ansonsten arbeitet er nicht am Wohl des ungarischen Volkes. Sollte ich hiermit daneben liegen, müsste ich ihm Abbitte leisten, und dies wäre eine echte Überraschung für mich.
      Die Geschichte wird zeigen, welchen Herren und Mächten Orbán gedient hat…

  3. Hunor permalink
    14. April 2014 16:01

    Also an den aufgeführten Zitaten aus besagtem Schulgeschichtsbuch kann ich nun nicht das Geringste finden, woran man Anstoß nehmen könnte. Wo also sucht man hier wieder mal das Haar in der Suppe??
    Ist es etwa unzutreffend, dass Adolf seine Überzeugungen in seinen Wiener Jahren entwickelt hat? Dies kann man doch auch anderswo genau so lesen.
    Oder trifft es etwa nicht zu, dass er durch sein ohne jeden Zweifel vorhandenes außergewöhnliches rhetorisches Talent schnell an die Spitze der Bewegung aufstieg?
    Zitat: ‚ … Seine Reden „schienen glaubwürdig und überzeugend“…‘ Ende Zitat.
    Ja, und??? Es wird hier ja nicht mal behauptet, dass seine Reden glaubwürdig und überzeugenend WAREN, sondern nur, dass sie so SCHIENEN. Ein großer Unterschied, oder sieht das jemand anders? Es ist hingegen unglaubwürdig, das Auftreten Hitlers aus heutiger Sicht und der damit verbundenen Blindheit heraus zu betrachten. Kein Zweifel besteht daran, dass im Nachkriegsdeutschland handfeste Tabus errichtet worden sind, wie man u.a. in hysterischen Reaktionen im öffentlich-rechtlichen Medium verfolgen kann (z.B. das jämmerliche Gewimmer um Eva Herrmann’s Aussage bei Kerner). Man macht sich hierzulande gerne lustig über andere Völker und Kulturen mit ihren eigenen Tabus, während man doch nur den Stachel im anderen Auge kritisiert und den gewaltigen Balken vor dem eigenen Auge allzu gerne übersieht!
    Zurück zum obigen Zitat: Man muß sich ja nur die Reaktion des damaligen Publikums anschauen/anhören, um zu erkennen, dass obige Behauptung gerechtfertigt ist. Dies ist lediglich eine vorurteilsfreie Beschreibung der damaligen Reaktionen auf seine Reden.
    Oder glauben Sie, das Publikum hätte damals dermaßen enthusiastisch auf seine Reden reagiert, wenn es nicht mit seinen Aussagen einverstanden gewesen wäre?
    Genau die Reaktion des Publikums zeigt ja, dass er etwas aussprach, was viele ebenso empfanden (damals!!) und seine Botschaften „überzeugend schienen“. Was also passt jemandem nicht an diesem Zitat aus dem Lehrbuch?? Dieser Satz stellt ja keine Bewertung dar, sondern nur eine Beschreibung der Reaktionen.
    Ob dann noch jemand es für wichtig erachtet, eine Diskussion über den Inhalt der Reden im Geschichtsbuch dranzuhängen, oder dies sein lässt, kann so oder so bewertet werden.
    Letzten Endes soll man dem Schüler nicht die – angeblich – „polkorrekte“ Meinung eines Geschichtslehrers einflößen, sondern Fakten aufzählen, und dann kann man darüber tabulos diskutieren, falls die Zeit ausreicht.
    Ich kann nur jedes aufgeführte Zitat zu 100% unterschreiben!
    Und das Geseiere der Opposition über „rechtsradikale Gehirnwäsche im Ethik-Unterricht“??
    Haaahahahaha, da mokieren sich genau die Richtigen! Ja, genau. Denn genau DAS, was seit 1946 in Ungarn im Unterricht und in Presse/Radio/Fernsehen usw dem Volk eingeträufelt wurde, DAS war Gehirnwäsche der übelsten Art. Höchste Zeit also, diesen stinkenden Müll endlich auf den einzig richtigen Ort zu fegen, nämlich auf den Müllhaufen.

    Und was für nette Zitate werden hier noch aufgeführt??
    Etwa dieses: „Die kommunistischen Führergestalten der Räterepublik entstammten dem Judentum und haben viele Menschenleben auf dem Gewissen.“ ENDE Zitat.
    Ja, schon klar. Es passt halt einigen Figuren nicht, wenn Fakten beim Namen genannt werden! Dabei ist die weit überproportionale Beteiligung des Judentums an den Greueltaten sowohl in der Zeit vor Horthy („Lenin-fiúk“), als auch im Repressionsapparat der bolschewistischen Ära, insbesondere der 40-er und 50-er Jahre, so sonnenklar, dass man vor dieser TATSACHE gar nicht die Augen verschließen kann.
    Aber, wie weiter oben schon erwähnt: Es wurden Tabus aufgestellt, und das Rütteln an diesen wird primitiverweise sofort mit Rassismus, Antisemitismus und ähnlichem Quark abgebügelt.
    Oder will hier irgendjemand etwa bestreiten, dass Bluthunde wie Rákosi, Gerö, usw usw Juden waren, die sich nur ungarisch klingende Namen zugelegt hatten?
    Bei Interesse kann ich ja die Originalnamen nennen. Übrigens auch nicht unbedingt nötig, denn die Gesichter (besser: hasserfüllte Fratzen) dieser Finsterlinge sagen alles aus, was man aus einem Gesicht lesen kann/möchte.
    Wer dies ausblenden möchte, leidet an einer selektiven Störung seiner Wirklichkeitswahrnehmung. Und diese zwei Namen sind nur als Beispiel genannt. Im Übrigen kann genau dasselbe über die größten Bluthunde des sowjetisch-bolschewistischen Systems in der Sowjetunion gesagt werden. Alles kein Geheimnis; nur für einige Figuren, die das Tageslicht scheuen, eine nicht aussprechbare Sache!

    • pusztaranger permalink
      14. April 2014 21:15

      Wer’s nicht weiss, unser treuer Leser Hunor vertritt eine Position rechts von Jobbik und ist Sympathisant der rechtsextremen Paramiliz MNA. Seit etwa zwei Jahren erzählt er hier von deren Umsturzplänen, passiert ist bekanntlich noch nichts. Einfach ignorieren.

    • Don Kichote permalink
      15. April 2014 09:03

      Ach Hunor, ich habe da noch was, welches man hätte erwähnen können. Hitler war ein Katholik. Sollte man da nicht die Schüler darauf hinweisen das der Papst auch katholisch ist? Ich meine ohne Diskussion nur als unterschreibbare Tatsache. Grüße Don

      • Hunor permalink
        15. April 2014 13:39

        Don, das war aber kein sinnvolles Gegenargument. Wen interessiert es, ob Hitler katholisch war, oder ob Stalin in einem Priesterseminar einige Zeit verbrachte? Oder ob der Papst katholisch war? Ihre „Argumente“ gehen total in die Irre. Sie versuchen anscheinend, meine Bemerkung mit Adolf und seinen Wiener Jahren auf die falsche Bahn zu hieven. So, als ob die Nennung des Stadtnamens „Wien“ eine zwangsläufige Rechtfertigung der Entwicklung bei AH darstellen sollte. Aber davon habe ich ja nichts geschrieben, sofern Sie Sich nur auf meine Zeilen beschränken würden. Ich habe lediglich einen Ort und eine bestimmte Phase seiner Biographie in einen Zusammenhang der Gleichzeitigkeit gestellt, wie dies überall nachzulesen ist. Wollen Sie bestreiten, dass AH in seinen jüngeren Jahren in Wien weilte? Oder wollen Sie bestreiten, dass AH während dieser Zeit seine Überzeugungen entwickelte? Also ist das gleichzeitige Zusammentreffen von Zeit, Ort und Entwicklung nicht von der Hand zu weisen. Was also wollen Sie mit Ihrem Argument andeuten? Dass AH vielleicht seine Überzeugungen nicht ebenso entwickelt hätte, wenn er damals statt in Wien in Linz, München oder Berlin gelebt hätte? Hätte, hätte, Fahrradkette, da kann man natürlich trefflich rumrätseln, wie alles auch anders hätte laufen können.

      • István permalink
        15. April 2014 16:32

        Vorsicht Don! Ganz böses Wort!! Papst!!! Da war doch auch so eine Tatsache, ganz ohne Diskussion natürlich: das ist der Stellvertreter eines hingerichteten Rabbis auf Erden!!!!

      • Don Kichote permalink
        16. April 2014 14:19

        Dass Sie die Intention nicht verstanden haben, verstehe ich. So nannte ich nur ein Fakt beim Namen und das regt Sie jetzt auf und Sie sind erwachsen. Sehen Sie jetzt wie wichtig die Darstellung ist, im Besonderen dann, wenn es ein Geschichtsbuch für Kinder werden soll. Also ist Hitler ein Talent, dass Probleme lösen kann und die sind die Juden und Marxisten. Und deshalb ist XY der Führer der Partei. Ist doch ganz einfach Hunor, Sie sind ja auch auf den Leim gegangen.

        Was will uns der Verfasser sagen wenn man liest „Die größte Tat des mutigen Menschen ist der Märtyrertod (vértanuság).“ Ich halte solche Aussagen für gefährlich es könnte sogar eine Aufstachlung zu Verbrechen sein. Grüße Don

    • pusztaranger permalink
      15. April 2014 10:31

      „Oder will hier irgendjemand etwa bestreiten, dass Bluthunde wie Rákosi, Gerö, usw usw Juden waren, die sich nur ungarisch klingende Namen zugelegt hatten? Bei Interesse kann ich ja die Originalnamen nennen. Übrigens auch nicht unbedingt nötig, denn die Gesichter (besser: hasserfüllte Fratzen) dieser Finsterlinge sagen alles aus, was man aus einem Gesicht lesen kann/möchte.“

      An alle (Hunor kennt das schon): Vgl. Post zu der antisemitischen Schriftstellerin Cécile Tormay, der von Fidesz Denkmäler errichtet werden und nach der eine Budapester Straße benannt werden sollte. Ihr „Untergrundtagebuch“ aus der Räterepublik war unter Horthy ein Bestseller und ist heute wieder in den Buchhandlungen zu finden. Post: „Das Buch ist nicht nur ein Klassiker der antisemitischen Propaganda, sondern eines der Grundlagenwerke für das nationalistische Geschichtsverständnis der Horthy-Zeit sowie der heutigen ungarischen Rechten und Rechtsextremen. Zentraler Punkt ist die Gleichsetzung von “Bolschewismus” (und später Sozialismus, bzw. heute allem “Linken”) mit “rassisch jüdischem Terror” zur “Vernichtung Ungarns und des ungarischen Volkes”. Diese Botschaft wird durch Portraits von Volkskommissaren und “Terroristen” im Stil anthropologischer Schautafeln anschaulich gemacht: Dem über den “roten Terror” entsetzten Leser präsentiert sich ein Panoptikum “jüdischer Täterphysiognomien”. [Die Anführer sind natürlich auch dabei, hier abgebildet einige Unbekannte.]
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      Die regierungsnahe Magyar Nemzet wertet dieses Buch 2012 als historisches Zeitdokument. Tormays Rehabilitierung als “größte ungarische Schriftstellerin der Jahrhundertwende” wird von der Regierung und “nationaler Zivilgesellschaft” seit 2010 emsig betrieben. (…)“

      Neueren Datums, aber selben Inhalts („Kommunismus = Judenherrschaft“, weißer Terror und 1956 als Selbstverteidigung des „ungarischen Volkes“ gegen die „Juden“ etc.) ist das Buch des Holocaust-Leugners David Irving „Aufstand in Ungarn. Die Tragödie eines Volkes“ (1981, Irving im Video hier.)
      Bettlektüre von Hunor & Co.

      • Hunor permalink
        15. April 2014 14:44

        Zwar ist besagtes Buch von Irving nicht meine Bettlektüre, kenne es nicht einmal, aber die Gleichung Kommunismus=Judenherrschaft ist ja unleugbar. Und es ist nicht mal notwendig, auf Tormay’s Buch und ‚das Panoptikum “jüdischer Täterphysiognomien” ‚ einzugehen, aber hier kann man einige dieser Gesichter „genießen“:
        https://www.google.de/search?client=ubuntu&hs=atk&sa=X&channel=fs&biw=1148&bih=589&q=ern%C3%B6+ger%C3%B6&stick=H4sIAAAAAAAAAGOovnz8BQMDgwYHsxCnfq6-gUV2RqW5EphpbFqZkafFF5BaVJyfF5yZklqeWFl8ZVWR_54bc4sLlMsV6iqfdT3Lc80DAAy9TORFAAAA&npsic=-476&ei=vjpNU9H3L8WrtAbWvYHwDQ&ved=0CEMQ-BY&lei=vjpNU9H3L8WrtAbWvYHwDQ#channel=fs&q=ern%C3%B6+ger%C3%B6&start=30&stick=H4sIAAAAAAAAAGOovnz8BQMDgwYHsxCnfq6-gUV2RqW5EphpbFqZkafFF5BaVJyfF5yZklqeWFl8ZVWR_54bc4sLlMsV6iqfdT3Lc80DAAy9TORFAAAA

        Béla Kun, Mihály Károlyi, Mátyás Rákosi, Ferenc Münnich, Ottó Korvin, Ernö Gerö, Zsigmond Kunfi, Eugen Varga usw usw. Alles Juden, wie man dank Wikipedia nachlesen kann, und alles Schakale, welche ausschließlich zum Schaden Ungarns gewirkt haben. Dass diese Schädlinge nicht als blutrünstige Verbrecher bezeichnet werden, ist nicht normal.
        Einer Ratte wie Rákosi, Korvin, Gerö, Varga, würde hier wohl niemand seine Kinder zur Beaufsichtigung anvertrauen, dessen kann man sich wohl sicher sein. Ein Blick in diese Fratzen sagt alles aus, was man wissen muß.

        Im Übrigen hat erst kürzlich Putin (Juni 2013) beim Besuch des jüdischen Toleranzzentrums in Moskau auf die prägende Rolle der Juden bei der Oktoberrevolution hingewiesen:
        http://www.seewald.ru/putinsrede-im-juedischen-toleranzzentrum-in-moskau/

        Ganz ohne Emotionen zu schüren, hat er nur auf die Fakten hingewiesen. Und die sprechen Bände.. Neben Juden finden sich dort nur vereinzelte Alibi-Russen..

        Weitere Auflistung aus der Sowjetunion:
        http://die-rote-pille.blogspot.de/2013/09/antisemitismus-vorwurf-gegen-putin-und.html

        In Ungarn war die Zusammensetzung ganz ähnlich. Ein Schelm, der dabei an schlimmes denkt. Es kann natürlich alles nur Zufall sein, oder, Pusztaranger?

      • pusztaranger permalink
        15. April 2014 18:39

        An alle: Hunor illustriert uns hier, wie 90% der Kommentare aussehen würden, wenn dieser Blog auf Ungarisch wäre. Damit hat er genug Forum bekommen, inhaltliche Wiederholungen werden ab jetzt gelöscht.

  4. Hunor permalink
    14. April 2014 22:41

    Pusztaranger, Dir ist wieder mal kein anderes Argument eingefallen, als auf ollen Kamellen rumzureiten. Dass es diverse Umsturzpläne gegen das momentan in Ungarn herrschende System gibt, dürfte ja kein Geheimnis sein. Und wer solche Bemerkungen wie Du hier einstreut, die solche Pläne ins Lächerliche verweisen möchten, ändert daran auch rein gar nichts. Natürlich werden diese Pläne weder im Internet im Detail ausgebreitet, noch mir auf die Nase gebunden. Schließlich bin ich nur Leser bzw. gelegentlicher Kommentarschreiber. Als ob es an mir läge, dass die Verfolger dieser Pläne bislang noch nicht zur Umsetzung geschritten sind..
    Vielleicht liegt es an Mangel an Personal? Oder am logistischen Hintergrund? An zweifelsfrei vorhandener Zersplitterung, gar gegenseitigem Hass? Es gibt ja auch andere, die ihre Pläne nicht innerhalb von 1-2 Jahren realisiert haben oder realisieren werden, ja, nicht einmal innerhalb von 10 oder 20 Jahren.. Gut Ding will halt Weile haben, sagt man ja..
    Andererseits ist ja der gesamte Raum im Osten/Südosten recht explosiv. Von den Gewaltausbrüchen in der Ukraine muss man ja nicht extra berichten, und dies war nur das laue Lüftchen für das, was noch kommen mag. Ebenso kann es auch in Bulgarien, Mazedonie, Serbien, Kosovo usw jederzeit wieder knallen, denn die Probleme sind keinesfalls gelöst, sondern nur vertagt und unter den Teppich gekehrt. Leicht möglich, dass der Funkenflug sich blitzartig länderübergreifend ausbreitet und hier und dort alte Rechnungen beglichen werden.. Man sollte sich nicht so sicher sein, dass es mit Friede-Freude-Eierkuchen nonstop so weitergeht.. Im Übrigen ist selbst in Deutschland der soziale Frieden keinesfalls so stabil, wie mancher das gerne darstellen möchte..

  5. Hunor permalink
    15. April 2014 23:02

    Zitat von Pusztaranger: „An alle: Hunor illustriert uns hier, wie 90% der Kommentare aussehen würden, wenn dieser Blog auf Ungarisch wäre. “ Ende Zitat.

    :-))))

    Ich weiß ja nicht, ob dem „Hausherrn“ hier ein Versehen unterlaufen ist (vielleicht ein Freud’scher Verschreiber? :-). Aber falls es denn so wäre, wie Pusztaranger hier mit Prozentzahlen andeutet, wäre ich sicherlich sehr beruhigt, denn das hieße ja, dass dann 90 % der auf Ungarisch schreibenden Blogteilnehmer sich nicht von der Gehirnwäsche der Mainstream-Medien beirren ließen und eine Bewertung der Dinge vornähmen, die der meinen nahe stünde. Dies wäre weit positiver, als ich je zu hoffen gewagt hätte.
    Schließlich lese ich auf diversen Internetseiten Ungarns eine unglaubliche Anzahl von Zuschriften, die von tiefsitzender Gehirnwäsche der vergangenen Jahrzehnte zeugen und eine beharrliche Weigerung zeigen, sich aufklären zu lassen.
    Also ich hätte dieses positive Resultat, bzw. Erwartungshaltung nicht geahnt. Aber Pusztaranger muß es ja wissen 🙂

    Im Übrigen würde mich mal die Antwort auf die Frage interessieren, wie sich denn Pusztaranger einen solchen fulminanten Unterschied zwischen deutsch oder ungarisch schreibenden Lesern erklären möchte?
    Denn entweder würde dies bedeuten, dass sich nur eine bestimmte Spezies von Ungarn hierher verirren würden (sogenannte „Rechtsradikale“, Faschisten“, Antisemiten“, „Rassisten“ etc.). Oder, dass zwar auch andere Ungarn sich hier tummeln, aber nur ein bestimmter Schlag von ihnen sich vernehmlich äußert. Oder aber, dass Ungarn die Lage in Ungarn und der Welt mit überwältigender Mehrheit (90 % !! :-)) a priori ganz anders bewerten (eben ohne die vorgeschriebenen Scheuklappen, die andernorts festgetackert zu sein scheinen). Noch andere Erklärungsmodelle??

  6. Hunor permalink
    16. April 2014 21:58

    Don, ich glaube nicht, dass ich Ihnen auf den Leim gegangen bin. Und „aufgeregt“ habe ich mich schon gleich gar nicht, wozu auch? Mir ist aber immer noch unklar, wieso Sie diese Dinge aufzählen. Im Übrigen zitieren Sie mich ungenau, so dass eine sinnentstellende Änderung meiner Aussagen stattfindet. Ob Sie dies mit Absicht oder aus Nachlässigkeit, bzw. Überinterpretierung taten, weiß ich nicht, aber so ist es. Wo ich bzgl. Hitler schrieb, dass er ein unbestreitbares rhetorisches Talent besaß (oder wollen Sie in Zweifel ziehen, dass er solches besaß??), schreiben Sie in vermeintlicher Anlehnung an mich „Also ist Hitler ein Talent, das Probleme lösen kann“. Dies ist gleich eine doppelt schiefe Darstellung, denn erstens ist es ein ziemlicher Unterschied, ob ich ihm lediglich ein rhetorisches Talent bescheinige (wie von mir getan), oder ein generelles Talent (wie von Ihnen geschrieben). Es ist keinesfalls egal, ob ich sage, Ingenieur XY ist talentiert, oder ob ich sage, er ist beim Aufschneiden seiner Frühstücksbrötchen recht talentiert. Wobei Hitlers Rhetorik-Talent – natürlich – jetzt von mir nicht die Bedeutungstiefe von Ingenieur XY’s Brotschneidekunst zugewiesen werden soll (war nur ein überzogener Vergleich, zur Veranschaulichung). Ob Hitler neben der Rhetorik eventuell auch andere Talente hatte, wie etwa Organisationsfähigkeit oder Feldherrn-Talent, dazu habe ich nichts gesagt und dies ist auch nicht Gegenstand hier. Und zweitens habe ich rein gar nichts darüber gesagt, dass Hitler „Probleme lösen konnte“. Sie haben in meine Aussage einfach zu viel reininterpretiert. Kann ja mal vorkommen, sei hier nur mal vermerkt.
    Im Übrigen, ob Hitler nur wegen seines Rednertalents zum Führer seiner Partei geworden ist, habe ich wohl so nicht behauptet, aber eher ist zu vermuten, dass er OHNE dieses Talent wohl kaum so weit gekommen wäre.

    Mit Ihrer Deutung des Märtyrertodes gehe ich auch nicht konform. Sie scheinen so etwas anzudeuten (zumindest ist dies meine Interpretation Ihrer Worte), als ob damit etwas Ähnliches gemeint sein sollte, wie Al-Kaida, Taliban und Konsorten das Thema besetzen mit ihren Selbstmordanschlägen. Falls Sie dies tatsächlich SO gemeint haben sollten („Aufstachelung zu Verbrechen“), lägen Sie damit aber bzgl. des ungarischen Charakters völlig daneben.
    Damit waren im Schulbuch z.B. bestimmt Hinweise auf märtyrerhafte Selbstaufopferungen etwa in den Türkenkriegen gemeint, als Soldaten der Grenzburgen („végvári vitézek“) in Todesverachtung gegen übermächtige Türkenheere in den sicheren Tod gingen. Und bestimmt gab es in den Weltkriegen oder im 56-er Volksaufstand auch ähnliche Vorkommnisse, dessen kann man sicher sein. Und eine DERARTIGE Deutung des Märtyrertodes halte ich für absolut korrekt, auch wenn dies heutzutage in den verweichlichten und geistig ausgelaugten westlichen Gesellschaften verpönt sein sollte, wo nur das eigene Vergnügen oder der schnellstmögliche Profit angesagt sind.
    Hingegen wäre ein Selbstmordanschlag nach Taliban-Muster usw, also gegen unbeteiligte Frauen, Kinder, unschuldige Zivilisten in der Tat absolut verdammenswert, aber dies wäre ohnehin nicht nur meilenweit, sondern Lichtjahre weit entfernt vom ungarischen Charakter.
    Ich glaube nicht, dass irgendein ein Lehrer oder Schüler in Ungarn diese Bewertung des Märtyrertodes fehlinterpretieren wird.
    Im Übrigen kann ich auch auf den Märtyrertod von Christus verweisen, der diesen Tod freiwillig und bewusst auf sich genommen hat, obwohl er sich auch davor hätte drücken können, aber dies eben nicht tat.
    Oder um im irdischen Bereich zu bleiben, sei Dugovich Titus erwähnt, der sich mit einem Türken von der Turmspitze in den Tod gestürzt hat, damit dieser nicht die Janitscharenflagge hissen konnte, und dies auf die eigenen Männer entmutigend gewirkt hätte. Er wusste, dass er zusammen mit dem Türken sterben wird, aber um der größeren Sache willen hat er sich bei klarem Verstand aufgeopfert.

    • Don Kichote permalink
      17. April 2014 18:15

      Hunor wenn ein Kind so etwas liest:

      „In Wien entwickelte er die Überzeugung, dass für alle politischen und gesellschaftlichen Probleme die Juden und Marxisten verantwortlich sind. (sic) Durch sein Organisationstalent und seine suggestiven Redeauftritte wurde er bald zum Vorsitzenden, also zum Führer der Partei.“

      Dann kann ein Kind durchaus darauf kommen was ich schrieb: „Also ist Hitler ein Talent, dass Probleme lösen kann und die sind die Juden und Marxisten. Und deshalb ist XY der Führer der Partei.“

      Das Hitler einer der größten Massenmörder war steht ja nicht dabei und das per se alle Juden gleich sind und alle Marxisten gleich sind und das per se die deshalb das Problem einer Nation sind ist himmelschreiende Dummheit und verlogen. Was die Sätze suggerieren, Hitler ist einen intelligenter Landesretter und es ist so geschrieben, dass man unweigerlich auch andere Parteiführer (Orbán) so sehen könnte. Man kann lesen das dies beabsichtigt ist, denn wie er tatsächlich Vorsitzender der Partei wurde ist unterschlagen. Weil Sie Hitler Talent attestieren und Sie damit klarmachen wollen, dass in diesem Geschichtsbuch, diese Zeilen oben nicht falsch sind, schrieb ich Hitler war katholisch, so wie der Papst auch katholisch ist, um auf die selbe Weise klarzumachen wie das Geschichtsbuch suggeriert. Also wenn Sie unterschreiben das Hitler ein talentierter Redner war dann können Sie auch unterschreiben das Hitler und der Papst den selben Glauben haben Punkt

      Wenn ich Ihre Texte lese kommt genau der selbe Mist heraus, als hätten Sie diese Sätze aus dem Lehrbuch verinnerlicht. Damit sind Sie nicht mir auf den Leim gegangen sondern der Ideologie die Hitler angeblich in Wien entwickelte.

      Jetzt noch etwas, Sie pochen doch ständig darauf richtig zitiert zu werden obwohl ich Sie nicht einmal zitiert habe. Denn dann würde ich das Zitat in Anführungsstriche setzen. Zu der Roma-frage die Balog ja schon stellte, ich sah die Jobbik in UK und bei denen ist die Juden und Romafrage genau die selbe Hasserfüllte wie bei den Nazis im WK2. In Ungarn laufen diese Nazis uniformiert herum. Orbán lässt sie gewähren, grotesk ist das nicht zu sehen. Ach ja, wie Orbán auf die Juden reagiert hat man erst jetzt wieder gesehen, er scheißt drauf, wie auch auf den größten Teil der Bevölkerung. Grüße Don

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