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Nachwehen eines Artikels

28. Januar 2011

Gastpost von Karl Pfeifer.

Der Artikel „Der geehrte Fäkal-Antisemit“ in der Wiener „Die Presse“ (25. 1. 2011) wurde von der Ungarischen Nachrichtenagentur (MTI) auszugsweise ins Ungarische übersetzt, und zwar so, als ob ich Zsolt Bayer, den „Helden“ dieses Artikels, mit „Sehr geehrter Fäkal-Antisemit“ angesprochen hätte. Nachdem ich um eine Berichtigung bat, hat MTI auch den Titel richtig übersetzt.

Publiziert wurde der Artikel in der Onlineausgabe von „Népszabadság“, „HVG“ und „Világgazdaság“ sowie auf zahlreichen Websites. Auf der Website von ATV wurde der ganze Artikel übersetzt und die Karikatur veröffentlicht.

 

In Magyar Hirlap erschien noch am 25. Januar ein Artikel „Ein Ausfall gegen Zsolt Bayer und Fidesz“, der sich auf den Bericht von MTI stützt.

Mehr als dieser Text sagen die bis jetzt 275 (Anm. Pusztaranger: inzwischen 315) Zuschriften aus, die in der Onlineausgabe von Magyar Hirlap zu lesen sind. Einen solch kruden Antisemitismus findet man in Österreich nur in neonazistischen Onlinemedien. Ich zitiere nur zwei Zuschriften, um zu zeigen, was in dieser Fidesz-nahen Budapester Tageszeitung erscheinen kann.

48. palko98 2011-01-25 15:21:54
Wenn man bedenkt, dass Ungarn während des Anschlusses sein Leben gerettet hat, benimmt er sich doch sehr wie ein Stinkmarder. Er ist ein charakteristisches Exemplar des Volkes der Rache, ein Kamindeserteur (= einer, der sich der Vergasung/dem Krematoriumskamin entzogen hat).

232. ezüst 2011-01-26 07:00:00
„So bedankt sich die Laus also dafür, daß Ungarn ihn vor dem nazistischen Österreich versteckt hat! Genug von diesen Seifendeserteuren (ihrer Behauptung nach)!“

Die Jobbik-nahe Website hunhir, die ihren Artikel mit einer Stürmer-Karikatur aufmacht, behauptet, die Presse wäre „eine Zeitung aus Deutschland”, die sich „im Besitz von ausgrenzenden, ultraextremistischen Juden” befindet. (Die Presse befindet sich im Eigentum eines katholischen Verlags und erscheint in Wien K.P.)

Ein Kommentar erübrigt sich.

*

So weit Karl Pfeifer. Dazu sei angemerkt, daß Jobbik derzeit im Zusammenhang mit Antisemitismus wieder in den Blick der internationalen Medien gerät, siehe z.B.SZ: Ungarn will Mediengesetz überarbeiten: „Nun steht eine ungarische Partei wegen Antisemitismus in der Kritik.“

Von jobbiknahen Medien ist man diesen Tonfall gewohnt, das ist wahr; beim Magyar Hirlap handelt es sich aber um ein fidesznahes Medium. Und wem die Dimension der Sache  noch nicht aufgegangen ist, kann sich im Folgenden noch mehr  Kommentare von der Kommentarseite des Artikels auf Magyar Hirlap antun.

Kommentare wie diese sind auf Magyar Hirlap gar nichts Besonderes und  werden auch nicht etwa wegmoderiert, selbst wenn auf der Kommentarseite der Form halber gebeten wird, sich „ehrenrühriger und vulgärer (becsmérlő, trágár) Texte zu enthalten. Also bitte anschnallen, schön wird es nicht:

Kommentare
(kleine Auswahl, Gemeinschaftsübersetzung Karl Pfeifer / Pusztaranger):

4. Magyar Huszár 2011-01-25 14:06:45
Karl Pfeiffer ist natürlich Jude. Gutes braucht man von ihm also nicht zu erwarten. Wir kennen sie, wir wissen, was wir ihnen zu verdanken haben. Seit dem Ersten Weltkrieg haben sie unserer Heimat nur Schande und Ruin gebracht…
(Karl Pfeiffer ugyebár zsidó. Tehát jót tõle ne várjon senki. Ismerjük õket, tudjuk, mit köszönhetünk nekik. Az elsõ világháború óta hazánkra csak a szégyent, pusztulást hozták…)

6. kisrigó 2011-01-25 14:11:00
Pfeifer könnte sich für das an Österreich angeschlossene ungarische Territorium bedanken. Weshalb zum Teufel haben die das bekommen?
(Pfeifer megköszönhetné az Ausztriához csatolt magyar területet. Õk mi a fenéért kapták ezt?)

9. siettoni 2011-01-25 14:11:52
Ach was, hierher ist der Lohnschreiber vor den deutschen Nazi geflohen? Zu den ungarischen Faschisten? Ist doch bißchen komisch, oder nicht?
(Nocsak, ide menekült a bértollnok a német nácik elõl?A magyar fasiszták közé?Kicsit furcsa,nem?)

14. dru 2011-01-25 14:19:49
VERLOGENES Gesindel (Anm.: ethnisch konnotiert, also eher „verlogenes jüdisches Gesindel“), der Madách-Preis geht sie GAR NICHTS an. Um die Würde des Madách-Preises zu verteidigen, hat er für seinen herabwürdigenden Artikel eigentlich eine STRAFE verdient.
(HAZUDÓS népség, SEMMI közük a Madách-díjhoz! – Az ezzel kapcsolatos lejárató írásáért BÛNTETÉS járna – a Madách-díj tisztességének a védelme miatt.)

19. senkiházi 2011-01-25 14:27:54
Karcsi (Karl), Du stinkst tatsächlich, du solltest öfters die Zähne putzen.
(Karcsi te tényleg büdõs vagy, jó lenne fogat mosni gyakrabban.)

25. senkiházi 2011-01-25 14:39:21
Die Österreicher denken nicht daran, dass sie wegen so ein paar dahergelaufener Niemande abgestempelt werden, obwohl dort nur einer, der sich da niedergelassen hat, mit seinem dreckigen Maul durch den Zaun schreit…
(Az osztrákok nem is gondolják hogy néhány ilyen senkiházi miatt õket bélyegzik meg pedig csak egy mocskos pofájú odatelepedett kiabál át a keritésen…)

26. moral 2011-01-25 14:40:33
Österreich hetzt besonders wild (…)  Der Österreicher hat schon einmal unsere historischen Festungen in Schutt und Asche gelegt und unsere unersetzbaren Andenken vernichtet. Er hat unsere Heimat ausgeraubt. (…) Der hochmütige Österreicher hat sich immer als höherwertigen Herrscher und Urteilsfäller betrachtet und wird uns Ungarn nur als bis aufs Blut auszubeutende Sklaven, als ungewaschene Dienstboten betrachten und behandeln, das sollten wir nicht vergessen. Ihrer Meinung nach ist jeder ein Antisemit, der mit Würde leben möchte wie ein Mensch, und sein Eigentum den heutigen schwachsinnigen Nachkommen der blutschänderischen Habsburgdynastie nicht kampflos übergibt.
(Ausztria különösen vadul uszit ellenünk megbizott orbitális barom vadállatjai rohamát tüzelve. Az osztrák már egyszer földig rombolta történelmi várainkat,pótolhatatlan emlékeinket. Kirabolta hazánkat. Most megtennék hazánk teljes felszántását örömmel.A gõgös osztrák mindig is magasrendübb uralkodói itélethozónak aposztrofálva magát,magunkat Magyarokat csak mint csontig lerabolható szolgaként mosdatlan cselédként fog számontartani és számonkérni bennünket:ne feledjük. Szerintük mindenki antiszemita aki élni kiván méltósággal embermódra.S nem adja küzdelem nélkül javait a vérfertõzött Habsburg dinasztia mai gyengelméjü leszármazottainak.)

47. õslakos 2011-01-25 15:20:44
An den Juden sollen wir auch noch lieben, dass sie auf dem Leichnam des ausgeraubten Volkes wie unschuldige Lämmer lügen können.
(A zsidókba azt szeressük, hogy a kifosztott nép hulláján, ártatlan báránkaként tudnak hazudozni.)

48. palko98 2011-01-25 15:21:54
Wenn man bedenkt, dass Ungarn während des Anschlusses sein Leben gerettet hat, benimmt er sich doch sehr wie ein Stinkmarder. Er ist ein charakteristisches Exemplar des Volkes der Rache, ein Kamindeserteur (= einer, der sich der Vergasung/dem Krematoriumskamin entzogen hat).
(Ahhoz képest, hogy a Anschluss idején Magyarország mentette meg az életét, elég görény a viselkedése. A bosszú népének jellegzetes példánya, kemence szökevény.)

53. Gudrun 2011-01-25 15:34:07
Dieser Pfeifer ist eine Stinkdrüse, die genau den Gestank verbreitet, über den Bayer Zsolt schrieb. Nur weiss ich nicht, warum die nach dem Anschluss nicht nach Palästina geflüchtet sind? Lausiger, undankbarer Kosmopolit…
(Ez a Pfeifer is bûzmirigy, ami azt bûzt árasztja, amirõl Bayer Zsolt írt.
Csak azt nem tudom, hogy az Anschluss elõl miért nem Palesztinába menekültek? Tetves, hálátlan kozmopolita…)

75. sebespatak 2011-01-25 16:13:57
Ich habe die Pfeifers (allerdings Pfeiffer geschrieben) immer für Schwaben gehalten. Die liebte und liebe ich!!!!!!  Aber was wundern wir uns eigentlich. Sowohl Pfeifer als auch Bayer verteidigen die Interessen ihrer Rasse! Mit einem kleinen Unterschied. Bayar ist hier zu Hause!!!!!!!!
(Én a Pfeifer-eket (igaz, hogy a Pfeiffer-eket) mindig sváboknak hittem. Azokat szerettem és szeretem!!!!!!!!!!! Különben min csodálkozunk? Úgy Pfeifer, mint Bayer, mindketten a fajtája érdekeit védi! Pici külömbséggel. Bayar, itthon van!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)

76. Rózsavitéz 2011-01-25 16:20:00
Man müsste ein Gesetz erlassen, dass man die Antimagyaren („lies, „Juden“) in Zukunft genauso bestraft. Hauptsächlich diejenigen, die in Ungarn leben, hier ihr Gehalt bekommen und ungarische Staatsbürger sind.
(Törvényt kellene hozni: az antimagyarokat ugyanúgy büntessék ezentúl! Fõleg azokat, akik Magyarországon élnek, és itt kapják a fizetésüket, valamint magyar állampolgárok.)

78. revesz.katalin 2011-01-25 16:27:31
„Die regierende Fidesz-Partei und ihr Vorsitzender Viktor Orbán pflegen diesen Opfermythos, der mit einer fatalen Neigung zur Selbstverherrlichung der von ihnen propagierten nationalen Gemeinschaft einhergeht.“
Also wie ist das dann mit dem Holocaust, mit der ständigen Erinnerung, Bitten um Wiedergutmachung, der Propaganda vom auserwählten Volk, die täglich in den christlichen Kirchen!! gepredigt wird? Gibt es da nicht einen doppelten Standard? Langsam wird man noch die Erwähnung von Trianon und das Adjektiv ungarisch/magyarisch verbieten.
Tja bitte, das Gewissen ist eine seltsame Sache, manchmal werden auch diejenigen davon  geplagt, die glauben, dass es ein solches gar nicht gibt!!
(„A fidesz es vezetöje, Orban Viktor apoljak ezt az aldozatmitoszt, amely az altaluk propagalt közösseg öndicsöitesere valo vegzetes hajlandosaggal tarsul. “ Akkor, hogy is van ez a Holokauszttal, a folytonos megemlekezessel, jovateteli kerelmekkel, a kivalasztott nep folyamatos, kereszteny templomokban !! naponta hirdetett eszmejevel ? Nincs itt valami kettösmerce ? Lassan Trianon emliteset es a magyar jelzö hasznalatat is be fogjak tiltani. Hja kerem, furcsa dolog a lelkiismeret, neha azokat is furdalja, akik azt hiszik, hogy nincs is olyan !!)

85. En vagyok a halal 2011-01-25 16:58:54
Wie interessant, dass die nach Europa hereindrängenden Abfall-Juden sofort hysterisch werden, sobald jemand die Scheiße beim Namen nennt – und die stinkt (…)  Wem das nicht paßt; AB NACH ISRAEL! Oder in die Hölle oder sonst wohin.
(Milyen erdekes,hogy az Europaba betolakodott hulladek zsidok azonnal hiszteriazasba kezdenek ha valaki neven nevezi a szart–ami budos. (…) Ha nem tetszik;IRANY IZRAEL!Vagy a pokol,vagy akarmi.)

89. Linus 2011-01-25 17:11:14
Warum ist es kein Rassismus, wenn diese Minderheit  von 0.8% die Ungarn beherrscht und die Ungarn ausraubt? Kann mir das mal jemand sagen?
(Miert nem az a raszizmus ahogy ez a 0.8% kisebbseg uralkodik a magyarokon es fosztogatja a magyarokat? Valaki tud erre valaszolni?)

93. jelmezes 2011-01-25 17:23:48
Karl Pfeifer, österreichischer Journalist! Wer ist diese Schwuchtel?
Jeden kläffenden Pinscher muß man nicht gleich als brüllenden Löwen wahrnehmen. (…) Die haben Angst, dass sie vom Fleischtopf wegmüssen und weniger Beute kriegen! Ob es denen paßt oder nicht, auch die müssen für ihr Brot arbeiten, und zwar im wörtlichen Sinn (lies: Intellektuelle Arbeit ist keine Arbeit, Intellektuelle führen eine parasitäre Existenz), denn mit den exklusiven Privilegien, die sie unter sich verteilt haben, wird es schon bald vorbei sein!
(Karl Pfeifer osztrák újságíró! Ez a köcsög meg kicsoda? Minden pincsi kutya ugatását, nem kell oroszlán üvöltésnek venni! (…) Félnek, hogy elkerülnek a húsos fazék mellõl, és kevesebb koncot kapnak! Tetszik-nem tetszik, a kenyérért nekik is szó szerint meg kell dolgozniuk, mert a privilégium, melyre kizárólagos jogot osztottak maguknak, hamarosan megszûnik.)

102. Kolompár Jichák  (Hier hat sich der Schreiber einen Roma-Familiennamen und einen hebräischen Vornamen gegeben)
2011-01-25 17:36:49
Für uns ist es die schlechteste Strategie, gegen die Antisemitismusanschuldigungen zu protestieren.Offiziell muss man das so zum Schein natürlich leugnen, bis US-rael nicht zusammenfällt, aber unter der Oberfläche muss man viel mehr damit tätig werden.
Ja, wir sind Antisemiten!
Ja, die Ungarn verachten die Juden wie die Krätze! Unser antisemitischer Ruf soll viel mehr verbreitet werden. Und dann werden sich die hiesigen magyarenhassenden Juden viel eher von hier trollen, bzw. viel weniger israelische Besatzer werden sich bei uns niederlassen. Denn die bringen nur Konflikte und Ruin, während sie als Parasiten (…) unsere Lebenskraft aussaugen.
(Nekünk a legrosszabb stratégia, ha tiltakozunk az antiszemitizmus vádja ellen. Hivatalosan persze tagadni kell tessék-lássék módra, amíg az US-rael össze nem omlik, de a felszín alatt sokkal inkább rá kell játszani.
Igen, antiszemiták vagyunk! Igen, a magyarok utálják a zsidókat, mint a rühöt! Terjedjen csak el antiszemita hírünk minél jobban! És akkor az itteni magyargyûlölõ zsidók annál inkább eltakarodnak innen ill. az izraeli zsidó megszállók jóval kevesebb számban telepednek át hozzánk.Mert ezek csak viszályt, pusztítást hoznak, miközben a nyakunkön élõsködve elszívják az életerõnket.)

114. táltos 2011-01-25 18:13:59
Damals haben die liberalen Juden nicht aufgeschrieen, als man in der von ihnen geführten EU die friedlichen Menschen in Ungarn geschlagen hat ? (Anm.: Krawalle von 2006) (…) Ich gebe denen keine 10 Jahre, und man wird sie in der ganzen EU ausrotten!
(Akkor nem óbégattak a liberális zsidók, amikor Magyarországon ütötték-verték a békés embereket az éppen õ általuk vezetett EU-ban? (…) ’10 -évet sem adok, egész Eu-ban írtani fogják õket!)

116. Zsizsi 2011-01-25 18:15:39
táltos: Wenn die so weitermachen, werden das 10 Monate sein.
(táltos- Ha így folytatják, akkor az 10 hónap lesz.)

119. táltos 2011-01-25 18:24:01
Aber ich habe eine gute Nachricht gehört: Schon 9 EU-Länder haben Ungarn bei der Einführung der Bankensteuer nachgeahmt!!! Wir UNGARN (völkisch konnotiert, also: Magyaren) können stolz sein, AUCH DAS EINE UNGARISCHE ERFINDUNG IST!!! Deswegen beschuldigen uns die vielen diebischen Juden mit weißen Kragen des Antisemitismus!
(Viszont jó hírt hallottam: Már 9 EU-ország követte Magyarországot a bankadó bevezetésében!!! Büszkék lehetünk rá, mi MAGYAROK mert EZ IS MAGYAR TALÁLMÁNY!!! Ezért antiszemitázik ez a sok fehérgalléros tolvaj zsidó!)

124. táltos 2011-01-25 18:26:37
Und man muss mit Köpfchen von ihnen zurücknehmen, was sie uns gestohlen haben. Das Gas ist teuer.
(És ésszel kell tõlük visszavenni, amit õk elloptak tõlünk, drága a gáz‘)

163. Gulbur 2011-01-25 19:07:05
Dieser Karl Pfeifer ist schon ein lustiger Kerl.
Organisieren wir eine Gruppe, die wöchentlich über das täglich Leben des Grazer und z.B. des Wiener IX Bezirks schreibt? Warum haben die damals nicht geschrieben, als der sowjetische Bruder in Ungarn grassierte? Ach, Pfeifer hatte es mit der demokratischen Opposition? Warum nicht mit den Völkischen? (…) Mit Trianon sollten die sich besser nicht beschäftigen, und schon gar kein labanc (Anm.KP: Schimpfwort für Österreicher oder Freund von Österreichern). Weshalb dieses große Meinungsbildungsfieber? Gibt es dort keinen normalen Menschen, der anders schreibt als Frau Heller alias György Konrád oder dieser Pfeifer? Tut es ihnen weh dass der Ungarn  wieder groß wird? Soll es ihnen nur wehtun!!!!!!
(Ez a Karl Pfeifer jópofa.Szervezzünk egy csapatot, mely hétrõl hétre irogat Graz alsó és Bécs pl. IX. kerületének napi életérõl? Akkor miért nem pofáztak, mikor a szovjet testvér grasszált Magyarországon? Ja, Pfeifer szerette a demokratikus ellenzéket? és a népieket miért nem? (…) Trianonnal jobb ha nem foglalkoznak, pláne egy labanc. Mire fel ez a nagy véleményalkotási láz? Nincs ott egy normális ember, aki másképpen ír mint Hellerné alias Konrád György vagy ez a Pfeifer? Fáj, hogy újra nagy lesz a magyar? Hát fájjon is!!!!!!!!)

165. kisrigó 2011-01-25 19:10:00
Pfeffer, schreib doch über Euren stinkenden Misthaufen, der an der Grenze gebaut wird. Oder über Euren Spar, in dem ihr hin-und-her lügt, z.B. über die Kaiser-Salami, dass die ungarisch sei. Und auf welcher österreichischen Farm wird das ungarische Spar-Huhn produziert?
(Pfeffer, írjál már a büdös szemétégetõtökrõl, ami a határ mentén épül.
Vagy a Sparotokról, amiben össze-vissza hazudoztok, pl. a Kaiser szalámiról is, hogy az magyar. Meg a Spar magyar csirke melyik osztrák farmon készül?)

210. bottlik 2011-01-25 22:34:32
Aber dieser Pfeifer ist ja auch  Jude! Zitat: „Er lebte lange in Israel und kehrte nach Österreich zurück” Alle Jüdlein der Welt greifen die Nation an? Und das muss man wortlos tolerieren?
(De hiszen ez a Pfeifer is zsidó! Idézet:“Hosszú ideig Izraelben élt, majd visszatért Ausztriába“ A világ összes zsidaja ráront a nemzetre? és ezt szó nélkül kellene tûrni?)

229. sivori 2011-01-26 06:02:47
Pfeifer, Pfeifer du kannst Bayers Pfeife lutschen. Ps: Meine auch!
(Pfeifer,Pfeifer bekaphatod Bayer pipáját ! Ps: Az enyémet is!)

236. Ludas Matyi 2011-01-26 08:45:10
Na und! Ich bin auch Antisemit, das ist nicht gesetzlich verboten. Magyarenfeindliche Angriffe sind erlaubt?
(Na és ! Én is antiszemita vagyok, nem tiltja a törvény. Magyar ellenes kirohanások lehetnek ?)

Alles klar?

 

Mehr zu Zsolt Bayer auf diesem Blog:

Ungarn kontra IWF: „Freiheitskampf“ gegen das „jüdische Finanzkapital“ (Juli 2010)

„Ein Ausbund an menschlicher Verruchtheit“: Zsolt Bayer im Magyar Hirlap (Juli 2010)

Haltet den Dieb: Antiliberaler Antisemitismus in Aktion (Jan.2011)

Fidesz: Kulturpreis für Antisemiten Zsolt Bayer (Jan.2011)

Mediale Aufmerksamkeit auf Ungarn extrem wichtig – Interview mit Pusztaranger (Jan.2011)

Update: Hier derselbe Post bei Hagalil: Nachwehen eines Artikels, aber vom 29.1. und mit einem Update: Zsolt Bayer erwägt rechtliche Schritte.

Ich stehe immer näher dazu, dass meine Geduld zu Ende geht und ich versuche auf rechtlichem Weg vorzugehen“ sagte Zsolt Bayer  Heti Válasz und erklärte: Diese Geschichte handelt schon seit langer Zeit nicht von mir, sondern von Viktor Orbán und der gegenwärtigen ungarischen Regierung.”

 

 

 

 

13 Kommentare leave one →
  1. 29. Januar 2011 13:43

    Erschreckend, es enthüllt aber auch. Vielen Dank für die Übersetzungen! Für die deutschsprachige Öffentlichkeit ist solches Übersetzungs-Engagement unerlässlich, um sich auch ein Bild von Ungarn „von unten“ machen zu können.

  2. T. Sanyi permalink
    29. Januar 2011 16:52

    Kann mich dem Dank für die unermüdliche Arbeit nur anschließen. Nach spätestens der Hälfte der übersetzten Kommentare hatte ich ehrlich gesagt genug. Die Übelkeit, die einen überfallen muss, wenn man tatsächlich alle im Original liest und dann auch noch übersetzt, mag ich mir nicht einmal im Ansatz vorzustellen…

  3. Gyöngy permalink
    29. Januar 2011 18:05

    Lassan szégyelnem kell, hogy magyar vagyok. A magyarok soha nem voltak történelmük folyamán képesek sem arra, hogy mindenkivel békében éljenek, sem arra, hogy kudarcaikért magukban keressék a hibát. Mindig kellett nekik egy ellenség, akit mocskolni lehet, most van kettö: a zsidók és a cigányok. Ettöl annyira elvakultak, hogy nem látják: ök maguk saját maguk legnagyobb ellenségei.
    Ezentúl lehejtom a fejem, ha valaki megkérdezi tölem, honnan jöttem…
    Langsam muss ich mich dafür schämen, dass ich eine Ungain bin. Die Ungarn waren in ihrer Geschichte weder dazu fähig, mit allen in Frieden zu leben, noch für ihre Erfolglosigkeit den Fehler bei sich zu suchen. Sie haben immer schon einen Feind gebraucht, den sie beschimpfen konnten, jetzt haben sie zwei: die Juden und die Zigeunen. Sie sind davon so verblendet, dass sie nicht mal merken, dass sie sich die größten eigenen Feinde sind.
    Ab jetzt senke ich den Kopf, wenn ich gefragt werde, woher ich komme…

  4. pusztakullancs permalink
    29. Januar 2011 19:10

    Zitat erbloggtes

    *Erschreckend, es enthüllt aber auch. Vielen Dank für die Übersetzungen! Für die deutschsprachige Öffentlichkeit ist solches Übersetzungs-Engagement unerlässlich, um sich auch ein Bild von Ungarn „von unten“ machen zu können.*

    Man könnte es aber auch als hinabbegeben auf das gleiche Niveau empfinden????
    aber sich doch: ganz!! Ungarn liest Magyar hirlap!!

    Ich halte mich lieber daran.

    http://www.ejpress.org/article/news/eastern_europe/48592

    guck an Schweden??? na sowas??

  5. Karl Pfeifer permalink
    29. Januar 2011 21:47

    Also Pusztakullancs. Dass Herr Orbán die Stirn hat zu behaupten, das Mediengesetz sei geschaffen worden, um Antisemitismus und Rassismus einzubremsen ist eine Sache, dass er und seine Partei nicht dafür sorgen, dass die argen antisemitischen Hetzer eingebremst werden ist eine andere. D.h. Orbán spricht mit zwei Zungen, einmal im Ausland, wo er sich als zivilisierter Europäer gibt und eine andere in Ungarn, wo er seinen guten Freund von der Leine losläßt.

    Wenn ich mir die Mühe gemacht habe diesen braunen ungarischen Dreck zu übersetzen dann begebe ich mich nicht damit auf die Ebene dieser Ungarn, sondern denke an die vielen Journalisten und politisch Interessierten in Deutschland, die nicht Ungarisch können.

    Gyöngyi, man muss sich nicht schämen Ungar/in zu sein. Denn die Orbáns und Bayers kommen und gehen, die ungarische Kultur bleibt bestehen. Nur diejenigen müssen sich schämen, die schändlich agieren, die aber machen unverschämt weiter.

    Nun man muss es ihnen schwerer machen mit doppelter Zunge zu reden. Jetzt führen die Herrschaften noch eine Kampagne gegen Philosophen. Dazu passt ein Tacitus Zitat: “ Je mehr man die Geisteshelden bestraft, desto größer wird ihr Ansehen. Alle, die mit der gleichen Grausamkeit wüteten, haben nie etwas anderes erreicht, als dass sie selbst Schmach, jene aber Ruhm ernteten.“

    Ich bin schon gespannt, wie ob sich ein ungarisches Gericht findet gegen die sechs von Fidesz mit Schmutz beworfenen Philosophen, vorzugehen. Bis jetzt hat es nur eine Kampagne gegeben, doch keine relevanten Fakten wurden vorgelegt.

  6. pusztakullancs permalink
    30. Januar 2011 14:24

    Hallo Herr Pfeifer,
    * Dass Herr Orbán die Stirn hat zu behaupten, das Mediengesetz sei geschaffen worden, um Antisemitismus und Rassismus einzubremsen ist eine Sache, dass er und seine Partei nicht dafür sorgen, dass die argen antisemitischen Hetzer eingebremst werden ist eine andere*

    Genau! und hier sollte doch angesetzt werden.
    Protest gegen die Zeitung richten, wo solches geschrieben steht. Ich befürchte jedoch,wenn das zum Tragen käme, würde mal schon wieder eine Möglichkeit wegfallen aufzuzeigen, wie antisemitisch doch die Ungarn sind.
    Wäre doch sehr interessant mal die Meinung von Noah M.Steinberg zu kennen, wie er sich in Ungarn fühlt????

    • pusztaranger permalink
      30. Januar 2011 22:51

      Pusztakulancs, trollen Sie sich wieder auf Hungarian Voice. Sie illustrieren das Problem zwar sehr anschaulich, aber mit Ihnen ist jede Diskussion sinnlos. Machen Sie so weiter und ich blockiere sie.

  7. Karl Pfeifer permalink
    30. Januar 2011 17:48

    Was soll das. Es gibt einen schrecklichen Antisemitismus in regierungsnahen Medien, wie ich nachgewiesen habe und Sie meinen nicht die Antisemiten und diejenigen, die Hetze betreiben waeren zu verurteilen, sondern diejenigen, die so wie ich diese Schweinerei aufzeigen.
    Und mich interessiert keine Herr Steinberg sondern nur das, was ich erfahre und das ist traurig.
    Wenn Herr Orban wirklich die antisemitische Hetze abstellen wollte, dann waere das ganz einfach. Doch wie ich schon schrieb, im Ausland moechte er als zivilisierter Europaer anerkannt werden, waehrend im Inland, also in Ungarn, von seinem Dunstkreis kruder Antisemitismus transportiert wird.

  8. pusztakullancs permalink
    31. Januar 2011 15:48

    *wie ich nachgewiesen habe und Sie meinen nicht die Antisemiten und diejenigen, die Hetze betreiben waeren zu verurteilen, sondern diejenigen, die so wie ich diese Schweinerei aufzeigen.*
    Hallo Her Pfeifer, da haben sie mich aber gewaltig missverstanden.
    Ich habe nicht Sie gemeint, sondern nur ganz einfach vorgeschlagen, dass man doch bei der Zeitung selber mit Protest ansetzen sollte.

    @pusztaranger
    das schreibt jemand der für Medienfreiheit kämpft?

    • pusztaranger permalink
      31. Januar 2011 16:42

      „@pusztaranger
      das schreibt jemand der für Medienfreiheit kämpft?“
      Jawoll. Das ist hier nach wie vor kein gewerbliches Medium, sondern mein privater Blog, ich bin hier der totalitäre Herrscher und zensiere, wie ich Lust habe, siehe z.B. „Feldpost“.
      Es ist eine Sache, sich hier mit mir zu zoffen, aber eine andere, meine Gäste anzupöbeln, besonders nach so einem Post. Da kann ich wirklich sauer werden.

      „Hallo Her Pfeifer, da haben sie mich aber gewaltig missverstanden.
      Ich habe nicht Sie gemeint, sondern nur ganz einfach vorgeschlagen, dass man doch bei der Zeitung selber mit Protest ansetzen sollte.“
      Ach ja? Ich habe Sie jedenfalls so verstanden: Journalisten, die den Antisemitismus in den ungarischen Medien kritisieren, würden nie ernsthaft gegen diese vorgehen, weil sie schließlich für solche Artikel ihr Geld bekommen. Das ist der Diskurs vom „megélhetési jogvédô“ /“megélhetési gyûlölködô“ etc. – wer sich in den Medien kritisch zu Rassismus oder Antisemitismus äußert, tut das ausschließlich aus finanziellen Gründen, weil jemand ihn dafür bezahlt – wahlweise die Sozialisten, die Liberalen, Israel, die bösen Multis etc.
      Außerdem schwingt darin mit, daß Journalisten, die Mißstände offenlegen, moralisch dazu verpflichtet sind, persönlich juristische Maßnahmen zur Beendigung des Mißstandes zu ergreifen, und wenn sie das nicht tun, verliert ihre Kritik an Glaubwürdigkeit.
      Sehr verbreitet diese Denke in Ungarn, aber deshalb trotzdem kompletter Schwachsinn.

  9. Karl Pfeifer permalink
    31. Januar 2011 19:01

    Pusztakullancs,
    was Sie dabei vergessen, ich habe mich fuer Menschenrechte in Ungarn eingesetzt, als noch viele Fideszoberen bei der MSZMP waren und einige auch als Spitzel den ungarischen Sicherheitsbehoerden gedient haben. Ich war einer der ersten, der im Westen ueber das Schicksal katholischer Waffendienstverweigerer in Ungarn geschrieben hat. Und sicher war nicht finanziell motiviert. Da projizieren viele ihre Schaebigkeit auf mich.

  10. pusztakullancs permalink
    5. Februar 2011 17:12

    *Sie illustrieren das Problem zwar sehr anschaulich, aber mit Ihnen ist jede Diskussion sinnlos.

    @pusztaranger,
    das Kompliment möchte ich gerne zurückgeben!

    *Machen Sie so weiter und ich blockiere sie.*

    Na, das werd ich auch noch überleben, wie ich schon andere „rote“ Zeiten überlebt habe.

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  1. Ein wirksames Mittel gegen antisemitische Hetze? « haGalil

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